Billerbeck
Flammen fordern ein Todesopfer

Billerbeck (fw). Vollkommen abgebrannt ist am Mittwochmorgen eine Waldhütte in der Billerbecker Bauerschaft Dörholt. In den Flammen ist nach den ersten Erkenntnissen der Polizei eine Person ums Leben gekommen – die genauen Umstände muss nun die Kriminalpolizei klären.

Mittwoch, 27.03.2019, 07:47 Uhr
Billerbeck: Flammen fordern ein Todesopfer
In voller Ausdehnung brannte bei Eintreffen der Wehrmänner eine Waldhütte in Dörholt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Die Kripo ermittelt. Foto: Frank Wittenberg

Um 5.49 Uhr erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck, nachdem nahezu gleichzeitig mehrere Anrufe in der Leitstelle eingegangen waren. „Als wir vor Ort eingetroffen sind, brannte die Hütte in voller Ausdehnung“, berichtete Einsatzleiter Florian Heuermann. 38 Kameraden kümmerten sich um die Brandbekämpfung, unterstützt von mehreren Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes, weil eine vermisste Person gemeldet worden war.

Um die Wasserversorgung im Außenbereich sicherzustellen, haben die Billerbecker Kameraden die Unterstützung des Tanklöschfahrzeuges aus Nottuln angefordert. „Hier befindet sich zwar ein Teich in der Nähe, aber mit der Hilfe der Nottulner und unseren eigenen Wasservorräten auf den Fahrzeugen war das gut zu regeln“, erläuterte Heuermann. Dennoch brannte die Hütte vollkommen nieder. Kompliziert gestaltete sich für die Retter auch die Zuwegung, weil unmittelbar vor der Hütte ein Bachlauf überquert werden musste. Dazu setzte die Feuerwehr eine Rettungsplattform ein, die üblicherweise dafür genutzt wird, im Notfall die Höhe von Lkw-Kabinen zu erreichen. Während des Einsatzes musste die Landstraße zwischen Billerbeck und Nottuln gesperrt werden.

Für die weiteren Ermittlungen haben die Wehrmänner die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben.

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