Billerbeck
10 000 Euro für gemeinsame Aktionen

Billerbeck. In diesem Jahr stehen den Geschäftsleuten 10 000 Euro zur Verfügung, um gemeinsame Aktionen damit zu finanzieren. Auf diesen Verfügungsfonds wies in der jüngsten Sitzung der Werbegemeinschaft „Billerbeckerleben“ Elke Frauns vom Citymanagement hin. Genutzt werden könnte das von der Stadt und vom Land bereitgestellt Geld, um beispielsweise einheitliche „Passantenstopper“ (Aufsteller für Werbung) anzuschaffen.

Freitag, 10.05.2019, 11:02 Uhr
Billerbeck: 10 000 Euro für gemeinsame Aktionen
Gewählt, um sich für eine attraktive Innenstadt einzusetzen (v.l.): Marc Lindenbaum, Julia Heuwer, Heike Geßmann, Sabine Zurholt, Sandra Große Daldrup (bislang Finanzen, wurde verabschiedet), Axel Kuhlmann und Helena Hass (neu für Finanzen). Foto: ugo

Einheitlich: Das war ein Stichwort für mehrere Anregungen, die Elke Frauns rund 30 Zuhörern in der Domschenke Groll gab. Mobile Grüninseln oder Beschilderungen in der Innenstadt für die Geschäftswelt waren weitere Vorschläge vom Büro Frauns (Münster), das mit dem Citymanagement beauftragt worden ist. Die resolute Referentin sah die Stadt bei der Umsetzung des gewählten Mottos „Ort der schönen Dinge“ auf einem guten Weg und appellierte, in der Richtung weiter zu marschieren und es auf allen Ebenen für den Besucher wahrnehmbar einzulösen. „Als Adresse eines Sehnsuchtsorts wahrnehmbar werden und dabei zeitgemäß auftreten“, lautet ihr Credo. Es komme darauf an, die Kundschaft (vor allem die eigene Bevölkerung) an sich zu binden. Frauns: „Als Einzelkämpfer werden sie es nicht schaffen!“

Dabei scheute die Fachfrau auch nicht davor zurück, den Finger in Wunden zu legen und sich für „einheitliche Öffnungszeiten“ einzusetzen. „Sie müssen sich dabei am Bedarf der Kunden orientieren“, so die Marketing-Expertin wörtlich.

Sie kündigte an, dass in den nächsten Wochen immer wieder einmal Mitarbeiterinnen (Nicole Bodem und Anna Kothe) zur Stippvisite in Geschäfte und Betriebe kämen, um sich im Gespräch mit Inhabern und Personal ein Bild von der aktuellen Situation zu machen und Anregungen zu sammeln. In den weiteren Entwicklungsprozess solle natürlich auch die Bürgerschaft weiter einbezogen werden. Besprechungsrunden und ein Lenkungskreis (Politik, Stadt, Wirtschaft) sollten das Projekt begleiten.

Im Hinblick auf das Erscheinungsbild der Innenstadt müsse möglichst vermieden werden, Wohnungen im Erdgeschoss anzulegen. Sie sprach sich für eine „präventive Immobilienentwicklung“ aus, um eine positive Stadtentwicklung steuern zu können. „Das Motto ,Ort der schönen Dinge’ ist ein Leistungsversprechen, das es mit Aktionen immer wieder einzulösen gilt.“

Dabei solle auch die Aufenthaltsqualität weiter verbessert werden. „Warum nicht kleine, ungenutzte Parzellen als Lounge-Bereiche gestalten, die zum Verweilen einladen?“ Auf jeden Fall gelte es, das Erscheinungsbild in der Innenstadt weiter zu verbessern. Einheitlich gestaltete Klappstuhl-Inseln vor den Geschäften („vorteilhafter als teure Bänke“) könnten eine weitere Maßnahme sein, um den Wohlfühlcharakter zu verbessern. Frauns lud alle Bürger dazu ein, sich in den Gestaltungsprozess „Ort der schönen Dinge“ aktiv einzubringen. Darauf ziele auch die Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Homepage, Newsletter) ab.

7 Kontakt Citymanagement: Tel. 02543/ 7379, E-Mail: citymanagement@ billerbeck.de | weiterer Bericht

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