Billerbeck
DRK leistet 155 072 Bereitschaftsstunden

Billerbeck. Die Zahl 155 072 ist eine Hausnummer, wenn auch eher im erweiterten Sinne. Dahinter verbergen sich die Bereitschaftsstunden pro Jahr, die der DRK-Ortsverein mit seinen Mitgliedern leistet. „Die sind so zusagen auf Knopfdruck abrufbar“, resümierte Rotkreuzleiter Henning Wiesmann stolz in der Mitgliederversammlung. „Damit sind wir mehr als dreifach besetzt, wobei zweifach ausreichen würde.“ Schnell wurde deutlich, dass es in dieser Ortsgruppe keine Nachwuchsprobleme gibt, wenn gleich auch immer wieder betont wurde, dass es für Interessierte immer Platz in ihren Reihen und auch spannende Aufgaben gibt.

Freitag, 17.05.2019, 16:06 Uhr
Billerbeck: DRK leistet 155 072 Bereitschaftsstunden
Die Geehrten und Verabschiedeten: (v.l.) Dr. Robert Neuhaus (gab sein Amt als 2. Vorsitzender an Alfons Hansel ab), Rosa Moch (35 Jahre), Theo Hillebrandt (gab sein Amt als Schriftführer an Michael Wiesmann ab), Dr. Matthias Ross (20 Jahre), Ingrid Hillmann (45 Jahre) und Jennifer Musiol (5 Jahre). Foto: az

Dass die Gemeinschaft hier so gut funktioniert, steht sicherlich in engem Zusammenhang damit, dass schon früh mit den Angeboten zur Teambildung begonnen wird. Die Gruppenstunden, die dreimal wöchentlich stattfinden, sind bei den Sechs- bis 14-Jährigen sehr gefragt und werden regelmäßig von 40 Kindern gerne besucht. Jugendrotkreuzleiterin Andrea Büscher gab einen Ein- und Rückblick über die vielfältigen Aktionen der verschiedenen Gruppen, zu denen unter anderem auch das Orientierungswochenende für die ab 14-Jährigen im Kloster Gerleve zählte. In den Landeswettbewerben platzierten sich diese Gruppen auch jeweils auf den vordersten Rängen. Daher sind sie bei den kommenden Landeswettbewerben im Juni in Dortmund auch mit zwei Gruppen vertreten. Ihr persönliches Highlight war die Teilnahme am Zehn-Kilometer-Fackellauf in Norditalien von Solferino Fiaccolata nach Castiglione. „Das hat großen Spaß gemacht. Wir waren eine tolle Gemeinschaft und ich war richtig stolz darauf, dazu zugehören“, betonte Andrea Büscher.

Die Arbeit in der Kleiderkammer wurde vor sechs Wochen eingestellt. „Der Zeitaufwand stand nicht mehr im Verhältnis zur Nachfrage“, erklärte Henning Wiesmann. Dass eine gute Gemeinschaft natürlich auch derer gedenkt, die sie durch ihren unermüdlichen Einsatz mitgeprägt haben, wurde nicht nur in der Gedenkminute für Elisabeth Decker deutlich. Auch brannte jeweils ein Kerzchen vor den Fotos von Willi Eifert und Elisabeth Decker.

Auf der Agenda stand eine Satzungsänderung, da die „alte Satzung aus dem Jahr 1987 stammt“, ließ Schatzmeister Frank Morawe durchblicken. Im Wesentlichen ist dabei die Mustersatzung übernommen worden, die der DRK-Kreisverband den Ortsgruppen zur Verfügung stellt. Sie wurde einstimmig angenommen. Die Wahlen ergaben: Dr. Robert Neuhaus trat sein Amt als zweiter Vorsitzender an Alfons Hansel ab. Ebenso legte Dieter Hillebrandt sein Amt als Schriftführer nieder und Michael Wiesmann tritt seine Nachfolge an. Als Beisitzer fungieren Martin Große Daldrup, Dieter Pohlmann, Dr. Robert Neuhaus und Nicola Rickmann.

Abschließend gab es noch einen spannenden Vortrag von Denise Langner und Kathrin Hasenkrug, die von ihrem Einsatz im Senegal berichteten.

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