Billerbeck
Trinkwasser riecht anders

Billerbeck. Aufmerksamen und besonders sensiblen Konsumenten ist aufgefal-len, dass sich das Trinkwas-ser verändert hat. Und die Gelsenwasser AG bestätigt auf Anfrage, dass sie recht haben. „Aufgrund der starken Nachfrage in den Tagen extremer Hitze und Trockenheit haben wir mehr Trinkwasser aus Coesfeld beigemischt“, erklärt Gelsenwasser-Sprecherin Heidrun Be-cker. Auch zurzeit sei der Anteil noch etwas höher, als es sonst üblich ist. Wichtig ist Becker der Hinweis, dass die Wasserqualität in Ordnung, also gesundheitlich völlig unbedenklich sei, auch wenn sich das kühle Nass aus der Leitung verändert habe.

Montag, 22.07.2019, 11:00 Uhr
Billerbeck: Trinkwasser riecht anders
Es sieht aus wie immer, riecht aber anders: Dem Leitungswasser wurde mehr Trinkwasser aus Coesfeld beigemischt. Die Gelsenwasser-Sprecherin beruhigt aber: Die Wasserqualität sei wie immer bestens. Foto: ugo

Diese Veränderung liege zum einen daran, dass das Coesfelder Wasser andere Werte habe, als das hier größtenteils eingespeiste Wasser aus dem Halterner Stausee. „Zum anderen gelangen durch den veränderten Leitungsdruck mehr mineralische Anteile aus den Rohren in die Haushalte“, so die Sprecherin weiter. Auch dabei gelte aber eine grundsätzliche gesundheitliche Unbedenklichkeit.

„Das Wasser wird jeden Tag analysiert“, versichert sie. Dabei sei den Prüfern auch aufgefallen, dass das Wasser etwas „erdig“ rieche. Rund zehn Kunden hätten wegen der Veränderungen im Trinkwasser bereits bei Gelsenwasser angerufen, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung sei. Das habe ihnen dann auch hinsichtlich des etwas anderen Geruchs bestätigt werden können.

Laut Becker sei der Kon-sument sehr an das Trink-wasser gewöhnt, das er zu sich nehme. Da fielen einigen Verbrauchern schon kleine Veränderungen auf, die für Bewohner der Nachbarkommune mit anderem Trinkwasser völlig normal seien.

Becker schloss nicht aus, dass bei entsprechender Witterungslage mit hohen Wasserverbrauchswerten wieder mehr Anteile als derzeit von den Coesfelder Stadtwerken beigemischt werden müssten, die dan-kenswerterweise einsprin-gen würden, um Engpässe zu verhindern. Allerdings wies Becker in dem Zusammenhang auch auf die Urlaubssituation hin, die hinsichtlich des hiesigen Wasserverbrauchs für Entlastung sorge.

Wer Fragen zur Qualität des gelieferten Gelsenwassers hat, kann sich mit der Betriebsstelle in Altenberge, Tel. 02505/93150, in Verbindung setzen.

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