Billerbeck
Spritztour mit Vespa zum Abschied

Von Ulla Wolanewitz

Dienstag, 17.09.2019, 08:18 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 15:44 Uhr
Billerbeck: Spritztour mit Vespa zum Abschied
Verabschiedung im Propsteigarten: (v.l.) Monika Stockmann (Pfarreirat), Ursula Kratz (Kirchenvorstand), Pater Jaison, Propst Hans-Bernd Serries, Annegret Daldrup (Altenbegegnung), Rita Averbrock (Messdienerin) und Bürgermeisterin Marion Dirks. Fotos: Ulla Wolanewitz Foto: az

Billerbeck. Er brachte die Weltkirche in die Domstadt, taufte 119 Kinder, traute viele Paare, engagierte sich für die Messdiener und die Altenbegegnung, ebenso wie im Pfarreirat und im Kirchenvorstand. Da war es natürlich selbstverständlich, dass die Verabschiedung von Pater Jaison, der acht Jahre in der katholischen Kirchengemeinde St. Johann/St. Ludger arbeitete, mit einer großen Feierstunde bedacht wurde.

Viele Worte der Dankbarkeit gab es nach dem Gottesdienst, an dem unter anderem auch Pfarrer em. Alfons Riesener, Pater Vincent, Pfarrer Frank Bakenecker und Diakon Thorsten Wellenkötter teilnahmen, noch im Dom zu hören. Propst Hans-Bernd Serries überreichte ihm einen Schutzhelm der Feuerwehr, symbolisch und sozusagen mit Gutscheinfunktion für den Sturzhelm, der ihn auf seiner Vespa in seiner neuen Heimatstadt Rom, gute Dienste tun möge. Die Messdiener, die in großem Aufgebot die Messfeier mitgestaltet hatten, schenkten ihm eine neue Stola, die der Propst praktischerweise dann auch direkt segnete. „Sie waren eine Bereicherung für unsere Gemeinde“, betonte Monika Stockmann, Vorsitzende des Pfarreirats. „Ein verständnisvoller Seelsorger mit dem man über Gott und die Welt sprechen und alle Nöte teilen konnte. Wir werden Sie vermissen. Aber seien Sie gewiss, dass wir uns wiedersehen.“

Gerne wurde auch auf die gemeinsame Studienreise in Pater Jaisons Heimat, ins indische Kerala, zurückgeblickt. „Sie sind ein strahlend, freundlicher Geistlicher, der immer ganz nah bei seinen Gemeindemitgliedern war“, so Ursula Kratz, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes.

Anschließend pilgerte die Gästeschar gemeinsam in Richtung Popsteigarten, wo die Einstimmung auf den Umzug fürs Studium nach Rom bei schönsten Sommertemperaturen und Pizza zum genüsslichen Imbiss stattfand.

Da Pater Jaison für seine Spontaneität und auch für seine Humorfähigkeit bekannt ist, war für ihn ein kleiner Ausflug durch die City arrangiert worden. Überraschung: Stephan Vier tauchte mit seiner Vespa im Propsteigarten auf und lud den Pater zu einer Spritztour ein. Der zögerte nicht lange, klemmte sich seinen Talar unter die Arme und nahm Platz auf der Sitzbank des Rollers. Mit Brasetti kurvten die Zwei durch die Stadt und sorgten damit für große Erheiterung in der Gästeschar.

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