Aktions-Mobil macht Station an der Anne-Frank-Schule
Stark und fair im Umgang miteinander sein

Coesfeld. Auf Initiative von Informatik-Lehrerin Pronadl und mit Unterstützung des Fördervereins kam das Fair-Mobil an die Anne-Frank-Schule. Denn Bedrohungen, Mobbing und soziale Ausgrenzung sind Ausdrucksformen von Aggression und Gewalt, die das Schulleben stark belasten. Handys, Chatrooms und soziale Netzwerke gehören zum Schüleralltag. Gewalt in der virtuellen Welt kann schnell zum realen Problem werden, heißt es im Pressetext der Hauptschule.

Sonntag, 05.05.2013, 18:04 Uhr

Zum Thema „Fair im Umgang mit Neuen Medien“ durchliefen die Schüler einen erlebnispädagogischen Zehn-Stationen-Parcours, der von Klassenlehrer Balzerder (8a) begleitet wurde.

So wurde an der Station „In Szene gesetzt“ das Thema „Filmen von Prügeleien, die dann ins Internet gestellt werden“ aufgegriffen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichtweisen geschildert, die die Jugendlichen über Kopfhörer hören. Anschließend diskutierten und bewerteten die Schüler die Beiträge.

Die Parcoursstationen wurden begeistert angenommen und soziales Verhalten positiv gestärkt. In Gruppen wurden Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt, die den Achtklässlern die Möglichkeit zur Kooperation und Aggressions- und Spannungsabbau gaben.

Spielerisch setzten sich die Schüler mit heiklen Themen wie Cybermobbing, Anonymität und dem fairen Umgang miteinander in der virtuellen Welt auseinander. Schüler der Klasse 10A erklärten die verschiedenen Stationen und achteten darauf, dass die Regeln eingehalten wurden.

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