Umrüstung von Straßenbeleuchtung auf LED-Technik zahlt sich aus / Siedlung Brink folgt im Sommer
Stromrechnung sinkt um 166 000 Euro

Coesfeld. Die Stromrechnung für 2015, die jüngst im Rathaus-Postkasten lag, ließ Stadtplaner und Kämmerer strahlen, hat sich doch die Umstellung auf LED-Beleuchtung in Teilen des Stadtgebiets gelohnt. „Im Vergleich zu 2013, also dem Jahr vor der Umstellung, haben wir 166 000 Euro weniger an Energiekosten für die Straßenbeleuchtung ausgegeben“, freut sich Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt in der Stadtverwaltung, dass die neuen Leuchten nicht nur Straßen und Wege ins rechte Licht rücken, sondern auch die prognostizierten Einsparungen bringen und somit Haushalt und Umwelt schonen.

Samstag, 05.03.2016, 12:17 Uhr

Umrüstung von Straßenbeleuchtung auf LED-Technik zahlt sich aus / Siedlung Brink folgt im Sommer : Stromrechnung sinkt um 166 000 Euro
Gut lachen hat Baufachbereichsleiter Uwe Dickmanns (Stadt Coesfeld): Die neue LED-Straßenbeleuchtung wie hier an der Weberstraße, schont Haushalt und Umwelt. Foto: ct

Das Projekt LED-Beleuchtung, das 2014 in die Tat umgesetzt wurde, ist laut Dickmanns weitgehend abgeschlossen. Für rund 1,1 Mio. Euro wurden 2800 der rund 5000 Laternen im Stadtgebiet auf die neue Technik umgerüstet. „Schwerpunkte waren vor allem ältere Wohngebiete mit entsprechend in die Jahre gekommener Straßenbeleuchtung“, so Dickmanns. Nun fehle nur noch die Siedlung Brink, die voraussichtlich im Laufe des Sommers auf LED umgerüstet werde. Die Bewohner der Siedlung würden noch gesondert durch die Stadt informiert.

Und natürlich werde die Stadt an Stellen, wo neue Laternen benötigt werden, die neue Technik einsetzen. Aktuelles Beispiel: der Abschnitt zwischen dem ehemaligen Gasthaus Klinke und dem neuen Wohngebiet An der Georgskapelle. Dickmanns: „Hier gibt es bis dato keine Beleuchtung des Rad- und Gehweges. Das muss ergänzt werden, wenn hier demnächst die Familien unterwegs sind. Mit Beteiligung des Investors realisieren wir hier ebenfalls LED-Leuchten.“

Apropos Beteiligung: die Anlieger der Straßen, in denen die Beleuchtung getauscht wurde, werden nach gesetzlichen Vorgaben an den Kosten beteiligt. Nach Abrechnung von 31 von 282 Straßen und Straßenabschnitten kann Dickmanns berichten, dass der Kostenbeitrag der Bürger „im Schnitt bei 105 Euro liegt.“

Neue LED-Laternen sollen nach den Vorstellungen der Stadtplaner künftig auch Marktplatz und Innenstadt erhellen. „Hier wollen wir in absehbarer Zeit ein Konzept entwickeln, an dem wir den Stadtmarketing Verein und auch die Marktbeschicker beteiligen werden“, so Dickmanns, der auch noch einmal erklärt, warum nicht im gesamten Stadtgebiet die modernen Leuchtdioden Licht ins Dunkel bringen. „In einigen Bereichen setzen wir seit Mitte der 90er Jahre Energiesparlampen ein. Hier hätten die Kosten der Umrüstung in keinem Verhältnis zum Einsparpotenzial gestanden. Darüber hinaus hätten wir die Anlieger nicht an den Kosten beteiligen dürfen“, so der Fachbereichsleiter.

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