Christophorus-Kliniken symbolisieren Zusammengehörigkeit auch nach außen / „Intern immer gelebt“
Ein Namensschild für die Einheit

Coesfeld. „Eigentlich wechseln wir hier heute nur ein Schild“, sagte Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken gestern, „aber es zeigt, dass wir eins sind.“ Denn fusioniert sind die Standorte Coesfeld Dülmen und Nottuln bereits seit zehn Jahren. Trotzdem zierte den Eingang zum Coesfelder Krankenhaus immer noch ein Schild des St.-Vincenz-Hospital.

Freitag, 02.09.2016, 09:35 Uhr

Christophorus-Kliniken symbolisieren Zusammengehörigkeit auch nach außen / „Intern immer gelebt“ : Ein Namensschild für die Einheit
Neues Beschilderung am Eingang: (v.l.) Johannes Arntz, Dr. Friedrich Krings (Stellv. Ärztlicher Direktor), Dr. Mark Lönnies (Geschäftsführer), Bürgermeister Heinz Öhmann, Melanie Ermert (Pflegedienstleiterin am Standort Coesfeld) legen selbst Hand an. Foto: mic

Auch die Eigennamen des Dülmener Franz-Hospitals und des Nottulner St.-Gerburgis-Hospitals fallen zukünftig weg. Was bleibt ist ein Name, ein Krankenhaus: die Christophorus-Kliniken. „Aber wir wollen auch die Eigenheiten der drei Häuser bewahren“, erklärte Dr. Lönnies. Jeder Standort habe seine eigene Spezialisierung und helfe dadurch, dass die Christophorus-Kliniken viele Krankheiten effektiv behandeln könne.

„Christophorus-Kliniken ist eine inhaltsvoller Name“, lobte Bürgermeister Heinz Öhmann und ergänzt, dass viele persönliche Erinnerungen mit dem Namen St.-Vincenz-Hospital verbunden seien. Deshalb finden Besucher und Patienten im Eingangsbereich des Coesfelder Krankenhauses eine Gedenktafel, die die Geschichte der Stiftung St.-Vincenz-Hospital Coesfeld von den Anfängen 1849 bis heute dokumentiert. Die Stiftung selbst wird ebenfalls unter dem bekannten Namen erhalten bleiben.

„Das Anbringen des neuen Namensschilds ist ein symbolischer Akt, im Grunde sind wir bereits seit der Fusionierung ein Krankenhaus“, berichtete Dr. Friedrich Krings, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Christophorus-Kliniken. Er sehe die Stärke des Hauses vor allem in den drei Standorten und deren Spezialisierungen.

„Nach außen hin war es nicht immer klar, dass wir ein zusammenhängendes Krankenhaus an drei Orten sind“, sagte Claudia Koller von der Stabsstelle Medien. Nun sei das auch durch die Beschilderung klar sichtbar. Intern sei die Einigkeit aber bereits seit der Fusion gelebt worden. „Und das jeden Tag.“

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