Stadt entwickelt „Kalksbecker Heide“ und weitere Baugebiete
Perspektiven für Häuslebauer

Coesfeld (nk). Der Rat der Stadt benötigte am Donnerstag keine Viertelstunde, um wichtige planerische Weichen zu stellen.

Samstag, 18.02.2017, 12:46 Uhr

Stadt entwickelt „Kalksbecker Heide“ und weitere Baugebiete : Perspektiven für Häuslebauer
Die Bauarbeiten im neuen Wohngebiet Baakenesch sind bereits im Gange. Foto: skm

Nach guter Vorarbeit durch den Fachausschuss genehmigte er ohne Diskussion eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung von Bebauungsplänen mit dem Ziel, in der Stadt weitere Wohnhaus-Bebauung und Gewerbeansiedlung zu ermöglichen.

Konkret ging es um den Bereich „Wohnquartier östlich Erlenweg“, wo 20 Grundstücke von einem Erschließungsträger erschlossen werden sollen sowie das benachbarte Gewerbegebiet.

Dazu fasste der Rat den Grundsatzbeschluss, ab Mitte 2017 als erste Alternative das Baugebiet „Kalksbecker Heide“ zu entwickeln. Die Flächen erlauben eine Bebauung mit ca. 60 bis 70 Grundstücken.

Für die vorrangige Erschließung dieses Areals sprechen nach Angaben der Stadt die sehr gute Anbindung an Kita und Schule, mögliche Abrundung des Ortsrandes und ein gutes städtebauliches Konzept. Verbindliche Aussagen zu den Grundstückspreisen seien aktuell nicht möglich und könnten erst im eigentlichen Bebauungsplanverfahren erfolgen.

Im Fokus für Häuslebauer hat die Stadt zudem das Plangebiet „Bernings Esch “ in Nachbarschaft der Borkener Straße . Hier können nach dem vorliegenden städtebaulichen Entwurf ca. 50 Grundstücke entstehen. Allerdings, so machte Stadtbaurat Thomas Backes im Rat deutlich, solle dieses Plangebiet erst bei weiterem Baulandbedarf entwickelt werden. Die Grundstückseigentümer seien nach langen Verhandlungen zu einer Entwicklung des Areals bereit.

Mit den neuen Baugebieten Baakenesch (16 Grundstücke), Neumühle (21) Erlenweg (20) und Sommerkamp (34) werde, so die Stadtverwaltung, das Angebot dem Bedarf kurzfristig gerecht. So seien z. B. noch zwei Grundstücke am Baakenesch verfügbar.

Mittelfristig aber würden weitere Grundstücke benötigt, um eine kontinuierliche Entwicklung der Stadt zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund werde daher zunächst das Baugebiet „Kalksbecker Heide“ entwickelt.

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