Auftaktveranstaltung zur Dorfgestaltung am 14. Februar / Bürger sollen sich aktiv mit einbringen
Die Zukunft von Lette mitgestalten

Lette. Dass Lette ein aktives Dorf ist, darüber sind sich die Initiatoren des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) einig. „Lette lebt, und das mit gut funktionierenden Initiativen“, sagt Bürgermeister Heinz Öhmann. Und damit das so bleibt und sich der Ort auch gut gerüstet den Herausforderungen der Zukunft stellen kann, „müssen wir über den Tellerrand schauen“, meint Öhmann. Dazu hat die Stadt Coesfeld das Büro für räumliche Planung Planinvent aus Münster engagiert, das einen Grundriss des DIEK bereits entwickelt hat. Dieser Ansatz soll nun gemeinsam mit den Letteranern ausgearbeitet werden.

Mittwoch, 31.01.2018, 17:28 Uhr

Auftaktveranstaltung zur Dorfgestaltung am 14. Februar / Bürger sollen sich aktiv mit einbringen: Die Zukunft von Lette mitgestalten
Wollen Lette attraktiv machen: (v.l.) Helena Boos, Dr. Fank Bröckling (beide Planinvent), Bernhard Kestermann (Heimatverein und Bezirksausschuss), Bürgermeister Heinz Öhmann, Larissa Bomkamp (Stadt Coesfeld) und Paul Zumbült (Bezirksausschuss). Ein Projekt kann beispielsweise der Innenumbau des Heimathauses sein. Foto: Leon Seyock

Vor allem gehe es darum, so Dr. Frank Bröckling von Planinvent, die Dorfgemeinschaft nachhaltig zu unterstützen und Lette attraktiv zu machen, sodass der Ort fit für die Aufgaben der Zukunft ist. „Und wer weiß besser über die Befindlichkeiten in Lette Bescheid als diejenigen, die dort leben?“ so Bröckling. Deshalb sind alle Letteraner eingeladen, an diesem Konzept mitzuarbeiten und sich aktiv an der Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Mit dem DIEK sollen die gewachsenen Strukturen und charakteristischen Eigenarten von Lette langfristig erhalten und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung angestrebt werden. Dazu können und sollen die Letteraner bei der Auftaktveranstaltung alle Wünsche mit einbringen und sich den Fragen stellen, was in ihren Augen wichtig für die Zukunft ihres Dorfes ist. „Dann werden verschiedene Projekte erarbeitet, die in Zukunft nach und nach umgesetzt werden“, informiert Dr. Frank Bröckling weiter. Das komplette Konzept soll im Herbst fertiggestellt sein, „und die Chancen auf Förderungen für die einzelnen Projekte stehen nicht schlecht“, sagt Heinz Öhmann. Ein Projekt könne beispielsweise der Umbau des Heimathauses sein, denn vor allem die fehlende Barrierefreiheit gestalte es schwierig, alle Räume des Hauses zu erreichen. Um dafür Förderungen zu bekommen, müsse es in das Konzept mit eingearbeitet werden. So soll das DIEK bis zum Herbst wachsen und mehrere Projekte sollen dazustoßen.

„Mit diesem Konzept geht es darum, Lette dauerhaft am Leben zu halten“, so Bröckling. Und Öhmann ergänzt: „Das Konzept ist eine große Chance für Lette, langfristig etwas zu ändern. Diese Chance sollte genutzt werden und ich hoffe, dass sich viele Letteraner mit einbringen und aktiv bleiben.“ 7 Auftaktveranstaltung: Mittwoch (14. 2.),, 19 Uhr, Bürgerhaus Böinghoff. DIEK wird vorgestellt und erste Denkanstöße gegeben. In Projekten wird das Konzept ausgearbeitet.

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