Rund 50 Bürger bei Auftaktveranstaltung / Interessante Projekte / Workshops mit Bürgern
Gemeinsam aktiv für besseres Klima

Coesfeld. Ein vielversprechender Auftakt war die erste Veranstaltung zum „Integrierten Klimaschutzkonzept“ der Stadt. Rund 50 Bürger waren ins Schulzentrum gekommen, um zu erfahren, was sie für den Klimaschutz tun können und auch Anregungen dafür zu geben. Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden, zumal er bei den Teilnehmern echtes Interesse an dem Projekt feststellte.

Freitag, 02.02.2018, 12:28 Uhr

Rund 50 Bürger bei Auftaktveranstaltung / Interessante Projekte / Workshops mit Bürgern: Gemeinsam aktiv für besseres Klima
Foto: az

In den nächsten Wochen sollen nun mehrere Workshops angeboten werden (Terminierung wird noch mitgeteilt), in denen noch alle Bürger mitwirken können, die an den Themen interessiert sind. Dabei geht es um Klimaschutz unter folgen Gesichtspunkten: 0 Nutzung erneuerbarer Energien 0 Energieeffizienz in Unternehmen 0 Klimafreundliche Mobilität und 0 Öffentlichkeitsarbeit und Bildung              Uwe Dickmanns erklärte, dass nach mehreren einleitenden Impulsvorträgen bereits erste Ideen und Anregungen von Bürgern auf Tafeln gesammelt worden sind, die dafür bereit gestellt wurden. „Manche der Interessierten haben sich gleich für alle Workshops gemeldet, zu denen in den nächsten Wochen eingeladen wird“, freute er sich über das positive Feedback.

Auf großes Interesse im Publikum stießen die Darstellungen des Büros Energielenker (Greven) und von Bürgern, die über erfolgreiche Klimaschutz-Projekte berichteten. Dabei ging es beispielsweise um (fast) autonome Haustechnik von Strom und Heizung (Jens E. Drüner), die Nutzung von Abwärme von Maschinen (Satzdruck) oder Sonnenkollektoren und weiteren Maßnahmen am St.-Pius-Gymnasium.

Interessant war die Darstellung, in welchem Maß die Energienutzung in der Stadt Coesfeld erfolgt (siehe Tortendiagramm). Dickmanns: „Wenn man bedenkt, dass immerhin 35 Prozent der Energie in Haushalte fließt, ergibt sich in dem Bereich ein entsprechend großes Einsparpotenzial.“ Auch die Verwaltung habe ihre Hausaufgaben erledigt und eine Ist-Erfassung gemacht, um eine Vergleichsmöglichkeit nach künftigen Maßnahmen zu haben. Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass die Stadt (mit rund 100 Gebäuden und der kompletten Straßenbeleuchtung) aber mit nur einem Prozent Energieverbrauch auftaucht, so Dickmanns. Dabei spiele auch eine Rolle, dass durch die Umrüstung auf LED bei der Straßenbeleuchtung schon erhebliche Einsparmöglichkeiten genutzt worden sind.

Wie effektiv Energieeinsparungen im Eigenheim sein können, zeigt sich an dem Projekt von Jens Drüner, der mit einem Eisspeicher und Kollektoren arbeitet. Seine Co2-Belastung schlägt mit einer Tonne pro Jahr zu Buche, während als ehrgeizige Zielvorgabe des Bundes zwei Tonnen angestrebt werden. Es lohnt sich also, sich kreativ mit dem Thema zu beschäftigen, ist sich Dickmanns sicher. 7 Weitere Infos im Rathaus bei Wolfgang Zeisberg, Tel. 939-1250, wolfgang.zeisberg@coesfeld.de

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