Coesfeld
Weitere Nachbarn willkommen

Coesfeld. Nicht mehr lange, dann soll das Mehrgenerationen-Wohnen auf der Hengte Gestalt annehmen. Der Verein WohnArt Coesfeld geht deshalb jetzt in die Offensive, um weitere Interessenten für das Projekt zu gewinnen. „Der Bauantrag ist gestellt und wird von der Stadt schon bearbeitet“, teilt Rainer Sentis, einer der Aktiven, mit. In absehbarer Zeit rechnet der Verein mit der Baugenehmigung – nach fünf Jahren Planungszeit, in der auch Politik und Verwaltung überzeugt und das ursprüngliche Vorhaben modifiziert werden mussten. Wann dann die Bagger tatsächlich anrollen, lässt sich so genau nicht sagen. „Auf die letzten ein oder zwei Wohnungen werden wir aber sicher nicht warten“, so Sentis.

Freitag, 17.08.2018, 05:03 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.08.2018, 15:07 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 17.08.2018, 05:03 Uhr
Coesfeld: Weitere Nachbarn willkommen
So soll das Wohnquartier auf der Hengte aussehen, in dem die Nachbarn auf besondere Weise ihr Miteinander pflegen wollen. In den beiden Baukörpern entstehen 13 Eigentumswohnungen zwischen 50 und 85 Quadratmetern Größe. Darstellung: Architekturbüro Bodem Foto: az

Auf der großen Plakattafel auf dem Grundstück gegenüber der Awo-Kita soll nun eine 3D-Darstellung des Projektes deutlich machen, wie die beiden Baukörper mit den insgesamt 13 Eigentumswohnungen aussehen werden. „Da bekommt man doch gleich einen ganz anderen Eindruck“, ist Sentis zuversichtlich, dass die Darstellung ins Auge fallen wird. Auch Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Verein und zum Projekt werden verteilt. Bei einem Ortstermin am Samstag (25. 8.) um 17 Uhr wollen die Vereinsmitglieder auf dem Grundstück direkt vor Ort Interessierte informieren.

Willkommen als Mitstreiter und Nachbarn sind Menschen, die selbst in eine der Wohnungen einziehen möchten und die Idee des Projekts mittragen. Beim Mehrgenerationen-Wohnen geht es vor allem darum, in einer neuen Form des Zusammenlebens einerseits die Privatsphäre der eigenen Wohnung zu nutzen, andererseits aber auch eine aktive und verlässliche Nachbarschaft zu pflegen, die ganz nach Wunsch und Absprache der Beteiligten gegenseitigen Austausch, gemeinsame Aktionen und Hilfestellungen im Alltag möglich macht. Daher hat Architekt Andreas Bodem auch einen Gemeinschaftsraum und eine kleine Freifläche geplant.

Paare, Singles und Familien – vor allem auch junge Familien mit Kindern – wünschen sich die bisher zehn Nachbarn. Etwa die Hälfte der Wohnungen ist noch zu haben. Kontakt: Rainer Sentis: Tel. 4828.

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