Coesfeld
Bürgersteine setzen das i-Tüpfelchen

Coesfeld. Eigentlich sollte für die Eröffnung des Wiemannwegs am Sonntag gelten: kleiner Rahmen statt großer Bahnhof. Und doch waren sie alle gekommen: Vertreter aus Politik und Verwaltung, Mitglieder des Heimatvereins und natürlich über hundert interessierte Bürger, die dem Durchtrennen des Bandes beiwohnen wollten.

Montag, 29.10.2018, 08:53 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.10.2018, 19:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 08:53 Uhr
Coesfeld: Bürgersteine setzen das i-Tüpfelchen
Den offiziellen Teil durften die Kinder übernehmen. Die Erwachsenen wie (v.l.) Planer Matthias Franke, stellvertretender Bürgermeiser Gerrit Tranel, MdL Wilhelm Kort und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr lassen dem Nachwuchs beim Durchtrennen des Bandes am Wiemannweg den Vortritt. Fotos: Florian Schütte Foto: az

Letzteres überließen die Offiziellen dann den vielen Kindern, die zum Teil tatkräftig bei der Gestaltung der Bürgersteine für die Berkel mitgeholfen hatten. Diese wurden im zweiten Teil des Festakts in die Trittsteine der Berkel im Schlosspark eingesetzt.

Der Wiemannweg, dessen Umbau zu 60 Prozent vom Land gefördert wurde, soll als verbindendes Element den Weg zum nahegelegenen Erholungsgebiet am Coesfelder Berg schaffen, erklärte Gerrit Tranel in seiner Ansprache. Nachdem der umgestaltete Schlosspark so gut angekommen war, „wurde es Zeit, den Coesfeldern etwas Neues zu bieten“, so der stellvertretende Bürgermeister. Edith Eckert-Richen, Vorsitzende des Heimatvereins, fragte, „wer denn dieser Herr Wiemann war?“ Da hatte sich Baudezernent Thomas Backes vorbereitet und die Antwort parat: „Es handelt sich um einen Coesfelder Polizeibeamten, der sich um die Sicherheit und Ordnung besonders verdient gemacht hat.“ Ein erklärendes Schild solle bald folgen.

Eröffnung des Wiemannwegs und Verlegen der Berkelsteine

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Landschaftsarchitekt Matthias Franke erläuterte den Bürgern, dass die zwei Ebenen des Wiemannwegs dazu dienen, „die Berkel bewusst wahrzunehmen“. Die Sohle werde mit den Berkelsteinen markiert, die von Bürgern gestaltet wurden und dem Projekt „das i-Tüpfelchen aufsetzen“.

So ging es unter der Musik der Winterswijker Kapelle „Van Toeten noch Bloazen“ vom Wiemannweg in den Schlosspark, wo Hans-Werner und Jens Kalkmann von Kalkmann Kontakt-Kunst ihr Projekt der Bürgersteine noch einmal vorstellten (wir berichteten). Applaus für die Bildhauer brandete auf, die in zwei Wochen 28 Steine fertigten. Insgesamt rund 60 Steine werden am Ende für den Verlauf der Urbanen Berkel benötigt. Peter Lukas durfte seinen „Ochsen in den Fluten“ genauso seiner Bestimmung zuführen wie Tim Heine seine quaderförmigen Kunstwerke, die einmal einen Fisch und die Schwanzflosse eines Wals zeigen. In den kommenden Wochen sollen die Bürgersteine professionell befestigt werden.

„Wir haben die Aktion als sehr schön empfunden“, sagte Maria Albermann. „Wenn sie im nächsten Jahr in den Ferien wiederholt wird, wären wir alle wieder mit dabei“, betonte sie. „Auf jeden Fall“, fügte der zwölfjährige Tim Heine hinzu. „Damit die übrigen Steine auch noch fertig werden.“

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