Coesfeld
Sparda-Bank will mehr vom Kuchen

Coesfeld. „Wir wollen weiter wachsen!“ ist das Ziel, das Holger Althoff klar vor Augen hat. Der neue Filialleiter der Sparda-Bank West in Coesfeld, seit April im Amt, sieht vor allem in der regen Bautätigkeit in der Region eine Chance, das zu erreichen. Für 48,42 Millionen Euro hatten die Kunden der Coesfelder Filiale bis zum 30. September 2018 Baufinanzierungen abgeschlossen. Das waren zwar 4,1 Prozent weniger als zum Jahresende 2017. Mit Neuzusagen von 2,8 Millionen Euro habe man aber dennoch in Coesfeld „ein gutes Ergebnis erzielt“, zumal Baupreise weiter in die Höhe schnellten und attraktive Baugrundstücke mittlerweile Mangelware seien. Einen Schub verspricht sich der 47-jährige Bottroper, der zuvor als Kundenberater für eine Bank im Ruhrgebiet tätig war, für das letzte Quartal nochmal von der „0,1-Prozent-Aktion“ des genossenschaftlichen Kreditinstituts. Die Sparda-Bank Münster ist nämlich mit der Sparda-Bank West fusioniert. Und das Geschäftsgebiet umfasst nun fast ganz NRW und Teile Niedersachsens – bis hinauf nach Ostfriesland. Auf jede Immobilienfinanzierung (auch Anschluss- oder Forward-Darlehen) gibt’s noch bis zum 31. Dezember 2018 0,1 Prozent Zins-Rabatt.

Donnerstag, 08.11.2018, 20:18 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 20:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 08.11.2018, 20:18 Uhr
Coesfeld: Sparda-Bank will mehr vom Kuchen
Das Team der Sparda-Bank West in Coesfeld: (v. l.) Holger Althoff, Lea Schulz, Anna Anderke, Tim Wischmeyer und Nils Garritzmann fühlen sich wohl in der vor Kurzem modernisierten Filiale an der Kleinen Viehstraße. Foto: Detlef Scherle

Insgesamt hat die Sparda-Bank in Coesfeld ihren moderaten Wachstumskurs in den ersten drei Quartalen 2018 fortgesetzt. Die Kundeneinlagen stiegen um 5,7 Prozent auf 61,6 Millionen Euro. Das Geschäftsvolumen lag mit 111,7 Millionen Euro zum 30. 9. 2018 ganz leicht vor dem Jahresendstand 2017.

Althoff schätzt den Umgang mit den insgesamt 3900 Coesfelder Kunden: „Hier ist alles persönlicher und nicht so anonym wie in einer Großstadt.“ Den Anteil der Sparda-Bank am Coesfelder Markt, derzeit acht, Prozent, möchte er in den nächsten beiden Jahren auf 10 Prozent ausbauen. „Die Stadt ist und bleibt für die Sparda-Bank auch nach der Fusion zur neuen Sparda-Bank West ein wichtiger Standort“, betont er. Das soll auch im sozialen Engagement deutlich werden. „Wir machen uns regelmäßig für Projekte vor Ort stark“, erklärt er. Gemeinnützige Organisationen können sich gerne an ihn wenden.

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