Coesfeld
„Das DIEK ist ein Glücksfall für Lette“

Lette. Ein Jahr „Dorf Innen Entwicklungs Konzept“ (DIEK) in Lette: In diesem Zeitraum haben Bürger viele spannende Ideen eingebracht, diskutiert und zum Schluss danach sortiert, was vordringlich umgesetzt werden soll. Ganz oben auf der Liste stehen nun die Neugestaltung des „Alten Kirchplatzes“, des Letteraner Gemeindeplatzes und des Heimathauses. Das sollen die DIEK-Startprojekte werden, hieß es jetzt bei der Abschlusspräsentation.

Freitag, 09.11.2018, 11:18 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 20:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 11:18 Uhr
Coesfeld: „Das DIEK ist ein Glücksfall für Lette“
Rund 30 Bürger waren zur Abschlusspräsentation des DIEK in die Grundschule gekommen. Foto: Detlef Scherle

Dazu trafen sich über 30 engagierte Bürger jetzt in der Kardinal-von-Galen-Grundschule und besprachen den weiteren Fahrplan. Ab Anfang des kommenden Jahres sollen Projektförderanträge eingereicht werden. Sofern diese bewilligt werden, liegt dann Geld für die konkrete Umsetzung der Projekte vor. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Projekte komplett eine Förderung bekommen. Es ist auch Eigeninitiative der Letteraner gefragt.

Alle Projekte sollen in den kommenden zehn Jahren angegangen werden. Jedoch sehen die verantwortlichen Planer das DIEK nicht als statische Einheit, sondern mehr als dynamischen Prozess, in den immer neue Projekte eingebracht werden können.

Vom Gelingen des DIEK ist Bezirksausschussvorsitzender Bernhard Kestermann überzeugt: „Das DIEK ist ein Glücksfall für Lette!“ Auch Bürgermeister Heinz Öhmann signalisierte Unterstützung von Seiten der Stadt und hofft auf eine erfolgreiche Umsetzung.

Um neue und bestehende Projekte zu ordnen, konstituiert sich in den kommenden Wochen eine Koordinierungsgruppe, für die sich auch schon ausreichend Engagierte gemeldet haben. Sie werden gemeinsam mit Larissa Bomkamp von der Stadt Coesfeld alle Projekte im Blick behalten und als Bindeglied zwischen Projektpaten und Stadtverwaltung fungieren.

Auch hat die Gruppe die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das DIEK kein „Ablagebecken“ für Ideen wird: „Hinter jedem Projekt soll auch ein Pate stehen, der die konkrete Umsetzung in Lette vorantreibt“, erklärt Dr. Frank Bröckling von Planinvent. Jedoch wird stets betont, dass bei allen Projekten nicht nur eine Einzelperson gefordert ist, sondern die Gruppenleistung im Fokus steht.

„Das jetzige DIEK“, so Bröckling, „ist als Zwischenfazit zu sehen. Es ist nicht Schluss, sondern man kann sich immer neu einbringen und den Geist der Dorferneuerung damit aufrechterhalten.“

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