Coesfeld
„Das ist erst der Anfang“

COESFELD. Mehr als 50 Einsendungen hat es für das Logo zum Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept von Schülern der weiterführenden Schulen gegeben. Für Uwe Dickmanns von der Stadt, der am Mittwochabend bei der offiziellen Präsentation des Konzeptes auch die ersten fünf Entwürfe prämierte, stand fest: „Eine Werbeagentur hätte es definitiv nicht besser hinbekommen.“ Nicht so eindeutig war hingegen die Siegerauswahl. „Es hat so viele schöne Einsendungen gegeben.“ Am Ende hatte Adrian Mulji vom Pictorius-Berufskolleg den Sieg eingefahren. Sein Logo ziert künftig sämtliche Produkte und Publikationen, die sich rund um das Klimaschutzkonzept drehen. Bürgermeister Heinz Öhmann bedankte sich bei den Teilnehmern: „Ihr habt einen großen Beitrag geleistet, damit das Projekt noch bekannter wird.“

Donnerstag, 15.11.2018, 18:48 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 18:45 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 15.11.2018, 18:48 Uhr
Coesfeld: „Das ist erst der Anfang“
Die Gewinner des Schülerwettbewerbs zum Klimaschutz-Logo wurden bei der Präsentation des Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept geehrt (Plätze 1 - 5). Mit ihnen freuten sich: (h.v.l.) Uwe Dickmanns und Wolfgang Zeisberg (beide Stadt), Prof. Dr. Martin Robert Lühder (FH Münster), Jenny Kamp und Reiner Tippkötter (energielenker), Guido Wallraven (Klimamanager Saerbeck) und Bürgermeister Heinz Öhmann. Foto: Jessica Demmer

Und dieses Projekt ist umfangreich: Auf 200 Seiten wurden aus fünf Workshops, die über das Jahr verteilt stattgefunden haben, 36 Maßnahmen zusammengefasst, wie Jenny Kamp vom Büro Energielenker Beratungs GmbH, erläuterte. „Diese bilden das Herzstück des Konzeptes. Damit es nicht einfach in der Schublade verschwindet, freuen wir uns über jeden, der uns auch noch mit eigenen Ideen und Tatkraft unterstützen will.“ Ziel sei es, den gesamten Energiebedarf der Stadt bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 40 Prozent zu senken. Die Emission von Treibhausgasen soll bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent vermindert werden. Ausgangspunkt ist das Jahr 2016, so Jenny Kamp weiter. „Diese Präsentation heute ist nicht der Abschluss, sondern erst der Anfang.“

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