Coesfeld
Einige Baustellen vor der Brust

Lette. Zweierlei wurde heute beim Neujahrsempfang der katholischen Gemeinde St. Johannes deutlich: Die Gemeinde hat einige Baustellen, die für Veränderung, Bewegung und Zukunft stehen, und sie nimmt die Herausforderungen voller Optimismus und Tatkraft an. Das augenfälligste Beispiel für die Baustellen ist an der Coesfelder Straße zu sehen, wo bereits erste Vorarbeiten zum Bau des neuen Pfarrheims angelaufen sind. „Jetzt soll es mit großen Schritten weitergehen“, berichtete Alfred Hörbelt vom Kirchenvorstand. Und weiter: „Der Bauantrag ist gestellt, und auch wenn die Genehmigung noch auf sich warten lässt, so haben wir doch schon ein positives Signal seitens der Stadt bekommen.“ Auch der Pfarreirat, dessen Vorsitzender Markus Kockmann die zahlreichen Gäste begrüßte, steht vor neuen Aufgaben, dazu gehören die Arbeit am lokalen Pastoralplan und die Erstellung des „Institutionellen Schutzkonzeptes“ zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Sonntag, 13.01.2019, 17:25 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 17:28 Uhr
Coesfeld: Einige Baustellen vor der Brust
Dankten beim Neujahrsempfang im Pfarrheim allen, die sich in der Gemeinde engagieren: (v. l.) Alfred Hörbelt (Kirchenvorstand), Pfarrer Stephan Wolf und Markus Kockmann (Vorsitzender des Pfarreirates). Foto: ct

Für eine kleine Auflockerung des Programms sorgte Mechthild Rabbe (Pfarreirat), die die Weihnachtsgeschichte in Form eines modernen Zeitungsberichtes erzählte, bevor die Gäste das Wort hatten. Für den Ghana-Kreis teilte Rosi Beenen mit, dass großzügige Spenden eingegangen seien, mit denen nicht nur das Schulprojekt in Ghana unterstützt, sondern auch mindestens einem Schüler eine dringend erforderliche Operation finanziert werden könne. Anne Sandscheiper wies auf die Arbeit der Gemeindecaritas hin, die über Mittel verfügt, um finanzielle Hilfe vor Ort zu leisten, und berichtete vom Möbelladen der Coesfelder Pfarrgemeinden, der einen Überschuss von rund 30 000 Euro erwirtschaftet habe. Geld, das wiederum in soziale und karitative Projekte fließt. BHD-Geschäftsführer Alf Mülder und Ratsmitglied Bernhard Kestermann richteten ebenfalls ein paar Worte an die Gemeinde, die sich schließlich über persönliche Anmerkungen ihres Pfarrers Stephan Wolf freute. Nach etwas mehr als einem Jahr in Lette sagte er: „Ich bin angekommen, mir geht es gut. Danke, dass ich mit offenen Armen aufgenommen wurde.“

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