Coesfeld
Ab Mitte Mai geht’s rund

Coesfeld. Eigentlich präsentiert sich die Bernhard-von-Galen-Straße seit ein paar Tagen neu gepflastert und schick gestaltet. Warum ist dann dort, wo sie auf die Münsterstraße trifft, eine große Fläche noch geschottert und abgesperrt? „Hier führen wir die Baustraße entlang, über die wir in den nächsten Wochen den Verkehr führen werden“, sagt Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereichs Bauen uns Umwelt, Donnerstag beim Ortstermin.

Donnerstag, 25.04.2019, 19:40 Uhr
Coesfeld: Ab Mitte Mai geht’s rund
Foto: Ulrike Deusch

Nach der Baustelle ist nämlich vor der Baustelle: In zwei bis drei Wochen starten die Arbeiten für den Minikreisel, der an der Stelle der früheren Einmündung und Ampelanlage entsteht. Ganz wichtig: Die Zufahrt zur Marktgarage bleibt während der knapp einjährigen Bauphase frei und die Bernhard-von-Galen-Straße wird in beide Richtungen befahrbar sein. Eine Umleitung über die Süringstraße, wie in den vergangenen Monaten, gibt es nicht.

Aber um Sperrungen kommen Verkehrsteilnehmer und Anlieger doch nicht herum. Im ersten Bauabschnitt von Mai bis etwa Oktober/November, in dem der Kreisverkehr entsteht, wird das Abbiegen in die Bernhard-von-Galen-Straße und aus ihr heraus nur von der Münsterstraße aus Richtung Katthagen (Buddenkotte) möglich sein. Im zweiten Bauabschnitt, erklärt Dickmanns, rollt der Verkehr schon durch den Kreisel, während die Baustraße entfernt und die Fläche dort gepflastert wird. Dann – also von November bis etwa Februar/März – sind Zu- und Abfahrt nur aus der Münstestraße aus Richtung Lambertikirche möglich.

Der kleine Kreisel ist ein weiteres Element aus dem großen Projekt „Urbane Berkel“ und schließt sich direkt an die Umgestaltung von Schlosspark und Bernhard-von-Galen-Straße an. Daher werden die rund 600 000 Euro hohen Kosten auch zu 60 Prozent über Fördermittel bestritten.

Gestalterisch wird der Bereich am Kreisverkehr sowie rechts und links in die beiden Arme der Münsterstraße hinein, das Erscheinungsbild der Bernhard-von-Galen-Straße aufnehmen. „Wir bauen von Hausfront bis Hausfront“, sagt Uwe Dickmanns. Die komplette Fläche wird so gepflastert wie in der Von-Galen-Straße – da ist es gut, dass die Stadtwerke und das Abwasserwerk mit ihren Erdarbeiten schon fertig sind. Auf der Fläche im Straßenraum werden sich die Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt bewegen, nur vor den drei Einfahrten in den asphaltierten Kreisel werden Fußgängerüberwege angelegt.

Dort, wo die Baustraße am Ende wieder verschwindet, entstehen Fahrradständer und eine Aufladestation für E-Bikes. Und weitere Bäume werden gepflanzt.

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