Coesfeld
„Das Heiligste schützen“

Coesfeld. 37 Seiten, ein Ziel: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Grenzverletzungen jeglicher Art innerhalb der Gremien, Gruppen und Verbände der katholischen Gemeinden in Coesfeld und Lette. 2018 hatten sich St. Lamberti, Anna Katharina und St. Johannes auf den Weg gemacht, ein gemeinsames Institutionelles Schutzkonzept (ISK) aufzustellen, welches alle Pfarreien im Bistum Münster vorlegen müssen – nicht zuletzt eine Reaktion auf die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche.

Freitag, 07.06.2019, 20:40 Uhr
Coesfeld: „Das Heiligste schützen“
Mitglieder der Gemeinden St. Lamberti, Anna Katharina und St. Johannes stellten das gemeinsame Schutzkonzept vor. Zur Steuerungsgruppe gehören Pfarrer Johannes Hammans, Mattias Bude (vorne l. und 2. v. l.), Adelheid Strukamp, Britta Böhmert und Gabriele Hürländer (vorne 4. bis 6. v. l.). Es fehlen Angelika Michel und Yvonne Rutz. Foto: Bistum Münster

Coesfeld ging einen besonderen Weg, indem alle drei Gemeinden zusammenarbeiteten. „Wir wollten gleiche Standards“, begründete Mattias Bude, Pastoralreferent und Präventionsfachkraft in St. Lamberti, das Vorgehen. Und sie wollten möglichst viele aktive Gemeindemitglieder einbinden. Verantwortliche aus den Kindergärten, der Messdienerarbeit, Caritas, Katechese, Ferienwerk, Flüchtlingsinitiative, Büchereien, Kinder- und Jugendchören und Hausaufgabenbetreuung brachten sich ein und arbeiteten gemeinsam mit einer siebenköpfigen Steuerungsgruppe an dem ISK, das am Donnerstagabend im Pfarrzentrum Anna Katharina vorgestellt wurde.

Kernstück des Coesfelder Schutzkonzeptes ist ein Verhaltenskodex, den künftig alle haupt- und ehrenamtlichen Kräfte, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben unterzeichnen müssen.

Ausführlicher Bericht und Kommentar am Samstag in der Allgemeinen Zeitung.

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