Coesfeld
Spielspaß auch für ältere Kinder

LETTE. Ein Dorf weiterentwickeln und für alle Altersgruppen attraktiv machen - dies zählt zu den Zielen des Dorf-Innen-Entwicklungs-Konzepts (DIEK), das für Lette aufgestellt wird. Ehrenamtler haben in den vergangenen Monaten viele Projekte erarbeitet, von denen erste nun konkrete Formen annehmen. Birgit Redweik ist eine der Aktiven, ihr liegen besonders die Spielplätze am Herzen. „Viele sind in einem guten Zustand und bieten tolle Möglichkeiten für die Kinder, doch besonders die Plätze am Billweg und am Hermann-Löns-Weg weisen entscheidende Schwachpunkte auf.“ Redweik bemängelt, dass die Spielplätze derzeit nur wenig Interessantes für ältere Kinder bieten. „Die suchen dann natürlich andere Herausforderungen und klettern zum Beispiel auf dem Dach der Schutzhütte herum oder versuchen mit Hilfe eines Kettcars, auf den drehbaren Pilz zu gelangen.“

Dienstag, 06.08.2019, 18:30 Uhr
Coesfeld: Spielspaß auch für ältere Kinder
Simone Thies (links) und Birgit Redweik (rechts) hoffen gemeinsam mit (v.l.) Greta, Uma, Keno, Malte und Jonah auf eine Aufwertung für die Spielplätze am Bill- und Hermann-Löns-Weg. Foto: az

Diese Gefahrenstellen möchte die Letteranerin ausmerzen und gleichzeitig die Attraktivität für ältere Kinder erhöhen. Hierfür schwebt ihr eine neue Spielkombination mit Rutsche und Klettermöglichkeiten für den Hermann-Löns-Weg vor, am Billweg möchte sie die großteils veralteten Spielgeräte austauschen und zusätzliche Wackelbalken nahe des Sandkastens anbringen. „Die Sitzmöglichkeit am Sand kommt am Hermann-Löns-Weg super an und wird sehr stark genutzt. Am Billweg würde sie zusätzlich als Spielmöglichkeit dienen.“

Ihre Ideen hat Redweik nun auch Verantwortlichen der Stadtverwaltung vorgestellt. Diese will bis voraussichtlich Oktober prüfen, wie sich die Ideen umsetzen lassen und anschließend das Projekt im Bezirksausschuss präsentieren. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt hat hervorragend geklappt und ich bin optimistisch, dass wir viele der Ideen umsetzen können“, ist Redweik optimistisch.

Die Letteranerin ist über die Möglichkeiten froh, die das DIEK eröffnet: „Für eine solche Verbesserung bietet das Programm hervorragende Möglichkeiten und wir haben die Chance, etwas für Lettes Zukunft zu erreichen.“

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