Coesfeld
„Verschwitzt und glücklich nach Hause“

COESFELD. Übungsleiter Martin Idelmann treibt seinen Kurs an: „Und die Arme nach oben, wir schütteln die Hände aus und lassen die gesamte Energie frei!“ Die ersten Schritte beim „Energy Dance“ unter freiem Himmel im Schlosspark sind auch für den AZ-Reporter noch leicht zu bewältigen. Doch mit der Zeit steigert Idelmann das Niveau und nach ein paar Minuten rinnen die ersten Schweißperlen über die Stirn. Pausen kennt der Mann nicht, nonstop gehen die verschiedenen Bewegungen ineinander über. Holla!

Samstag, 24.08.2019, 10:34 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 12:30 Uhr
Coesfeld: „Verschwitzt und glücklich nach Hause“
Beim Kurs „Energy Dance“ unter Leitung von Trainer Martin Idelmann (M.) von der SG Coesfeld lassen sich die rund 50 Teilnehmer von der Musik leiten und spüren pure Energie. Foto: mwa

Den Kurs hat der SG-Trainer schon 2017 und 2018 bei „Sport im Park“ angeboten und ist Donnerstag auch noch beim letzten Termin in diesem Jahr mit Feuereifer dabei. „Energy Dance ist ein Konzept, das super dafür geeignet ist, die Massen in Bewegung zu versetzen“, schwärmt er, während der Interviewer schwitzt.

Wer bei dem Titel an einen auschoreographierten Tanz denkt, liegt falsch. Die rund 50 Teilnehmer folgen den Bewegungen des Übungsleiters und verbinden Fitnesübungen fließend miteinander. Puh, das kostet Kraft! Idelmann versprüht aber zu den Bässen von powervoller Musik eine so große Energie, dass selbst der ungeübte Reporter „in den Flow“ kommt.

Von dieser Energie ist auch die Coesfelderin Andrea Funke-Höbrink begeistert: „Martin gelingt es auf leichte Art, alle Teilnehmer mitzunehmen und man kann seiner Schrittfolge sehr leicht folgen. Ich gehe nach der Stunde ausgepowert und mit einer großen inneren Zufriedenheit nach Hause und freue mich schon jetzt auf Sport im Park und Energy Dance 2020.“

Dem kann sich Andrea Bernick nur anschließen. Sie arbeitet im angrenzenden Katharinenstift und berichtet, dass viele der Bewohner immer neugierig schauen, was unten im Park passiert. Sie selber nimmt auch an den Angeboten teil: „Man hat die Möglichkeit, viel Neues auszuprobieren und kommt mit vielen Menschen in Kontakt.“ Jedes Mal sei sie verschwitzt, aber glücklich nach Hause gegangen. So geht’s zum Jahresabschluss von „Sport im Park“ auch dem Berichterstatter. Ein Jahr ist jetzt Pause. Muss aber nicht, denn viele Angebote werden von Vereinen auch weiter „indoor“ angeboten. Auch Ungeübten gelingt der Einstieg problemlos, weiß nicht zuletzt unser Mann, der diesmal nicht nur am Rand des Rasens, sondern mittendrin dabei war.

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