Fahrradtour zu Graffiti-Hotspots mit Benjamin Siems
Zwischen Schmiererei und cooler Kunst

Coesfeld. Das verschnörkelte Bild am Bahngebäude direkt neben den Gleisen wirkt schon leicht verwittert. Nur eine weitere Schmiererei – werden viele Bahnreisende auf den ersten Blick denken. Doch Benjamin Siems sieht selbst in solchen Graffiti manchmal noch eine künstlerische Qualität. Kunst liegt eben im Auge des Betrachters. Und kaum eine Kunstform schwebt in der öffentlichen Gunst so stark zwischen respektablen Meisterwerken und Vandalismus wie die der Graffiti. Auf einer Fahrradtour zu den Hotspots in Coesfeld erklärt der Graffiti-Künstler, was hinter dem „agilen Sprühsport“ steckt und was gute von schlechten Graffiti unterscheidet – ob legal oder illegal.

Sonntag, 01.09.2019, 20:57 Uhr
Fahrradtour zu Graffiti-Hotspots mit Benjamin Siems: Zwischen Schmiererei und cooler Kunst
Graffiti-Hotspots in Coesfeld gibt es viele – legale wie illegale. Doch selbst legale Kunstwerke wie die von Benjamin Siems sind vor Zerstörungen nicht gefeit. Dabei gebe es eigentlich in der Sprayer-Szene das ungeschriebene Gesetz, dass man Graffiti von anderen nicht anrührt. „Da geht es um gegenseitigen Respekt“, meint Siems. Foto: Florian Schütte
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