Coesfeld
Bedrohte Arten immer im Blick

Coesfeld. Das Team Artenschutz stellt sich vor. Die Behüter des Artenschatzes werden am Samstag (7. 9.) beim 3. Coesfelder Tier und Umweltschutztag von 10 bis 14 Uhr ebenfalls anwesend sein. Unter dem Markennamen The Germanwildlifeservice stellen Markus Köchling und sein Team im Schlosspark ihre Tätigkeiten für den Erhalt der Artenvielfalt vor. „Wer was über Tiere, deren Bedrohtheit und Lösungsansätze wissen möchte, ist bei uns am Stand absolut richtig“, berichtet Markus Köchling. „Vor allem wer auch selbst aktiv werden möchte, kann hier den einen oder anderen Groschen in nachhaltig geprüfte Projekte investieren und in Kenia Bäume pflanzen, Brücken für Affen bauen oder den Lebensraum der bedrohten Humboltpinguine schützen“, fügt Köchling hinzu.

Dienstag, 03.09.2019, 16:34 Uhr
Coesfeld: Bedrohte Arten immer im Blick
Markus Köchling setzt sich für bedrohte Tierarten und damit für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Ihm und seinem Team können Interessierte beim 3. Coesfelder Tier- und Umweltschutztag am Samstag viele Fragen zu bedrohten Tierarten und zum Projekt Grimpinger Hof stellen. Foto: az

Besonders am Herzen liegt dem Coesfelder die Arbeit in Kenia und natürlich vor seiner eigenen Haustür. Seine Vision ist ein Zentrum für den Artenschutz in Coesfeld. Der Initiator des Projektes Grimpinger Hof möchte im Coesfelder Stadtpark, der aufgrund von Umbauarbeiten ohnehin verändert wird, einen außerschulischen Lernort, das Zentrum für Artenschutz, Lebensraum für Tiere und einen Freizeitort entstehen lassen. Tiere wie die vom Aussterben bedrohten europäischen Nerze sollen unter anderem dort gezüchtet werden. Auch kleine Steinkäuze sollen Einzug halten. Die bedrohten Mini-Schafe aus Frankreich gehören zu einer der bedrohtesten Nutztierrassen der Welt. „Grund genug, um in den Erhalt zu investieren und denen ein tiergerechtes Zuhause zu bieten“, sagt Jeanette Heindorf, die zusammen mit Markus Köchling allen Interessierten sämtliche Fragen zum Stand des Projektes beantworten wird. Beide hoffen natürlich auch auf weitere Unterstützer der Idee, sei es als Privatperson oder Unternehmen.

Wer sich wundert, was große Holzkisten, die an dem Tag im Schlosspark am Stand vom Zoo- und Tierparkservice stehen, damit zu tun haben, der bekommt auf diese und weitere Fragen die richtige Antwort.

„Ich bin extrem glücklich darüber, dass ich quasi der Partnervermittler von bedrohten Tieren sein kann und mitverantwortlich für deren Zucht bin“, meint Köchling. Zum Beispiel von den selten gewordenen Geparden. Diese wurden laut Pressebericht erst kürzlich in den Holzkisten tiergerecht von einem Zoo in einen anderen Zoo auf Liebesreise geschickt. „Elf Jungtiere sind aus diesem Zuchtprogramm bereits entstanden“, erzählt der Tierpflegermeister stolz.

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