Coesfeld
Gebäude weiter öffnen für „niveauvolle Veranstaltungen“

Lette (fs). Nach der Trauung im Versammlungsraum zum Sektempfang in den Innenhof – das könnte nach der Erweiterung und Sanierung des Heimathauses in Lette möglich sein. Die Planungen dazu stellte Melanie Himmelberg vom Architekturbüro Bock Neuhaus Partner den Mitgliedern des Bezirksausschusses vor und stieß mit der dritten Variante auf breite Zustimmung. Gleichwohl sprach sich der Ausschuss einstimmig für das weitere Prozedere aus: qualifizierte Kostenschätzung erstellen, Änderung des Bebauungsplans einleiten, Förderanträge stellen und die Maßnahmen in den künftigen Haushaltsplänen berücksichtigen.

Sonntag, 08.09.2019, 16:06 Uhr
Coesfeld: Gebäude weiter öffnen für „niveauvolle Veranstaltungen“
Der Grundriss des Heimathauses in Lette zeigt schwarz umrandet oben den geplanten Anbau, der einen Multifunktionsraum beherbergen soll. Daneben führt eine Terrasse in den Innenhof, der durch diesen Anbau dort ensteht. Plan: Bock Neuhaus Partner Foto: az

Konkret geht es darum, das Gebäude nach außen hin zu öffnen, was bereits durch einen Ausbau des Vorplatzes zu einer Bühnenfläche geschehen soll. Außerdem soll das Heimathaus auf allen Ebenen barrierefrei erreichbar sein. Nach hinten heraus soll ein Multifunktionsraum angebaut werden, der 81 Sitzplätze bietet. Ein Lager für Stühle und eine Küche schließen sich daran an. Die Fläche links daneben wird zu einem Innenhof. Die Verwaltungs- und Besprechungsräume werden verlegt und die Ausstellungsflächen vergrößert. Künftig könnte auch der Bezirksausschuss im Heimathaus tagen, wie es in der jüngsten Sitzung hieß.

Richard Bolwerk (CDU) begrüßte die Planungen. „Das Heimathaus ist das letzte städtische Gebäude, das noch keinen frischen Wind erlebt hat“, so der Ratsherr. „So können dort auch niveauvolle Veranstaltungen stattfinden.“ André Kretschmer (SPD) erkundigte sich, ob der Anbau mit gleichem Material wie das Bestandsgebäude geplant sei. „Wir können uns dort zum Beispiel eine Holzfassade vorstellen“, antwortete Melanie Himmelberg. Paul Zumbült (Pro Coesfeld) regte an: „Wenn wir umbauen, sollte auch die neueste Technik in die Planungen einfließen.“ | Aufgespießt

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