Coesfeld
Ende des ersten Bauabschnitts naht

Coesfeld. Während im Hintergrund dröhnend der Bagger rollt, tragen zahlreiche Bauarbeiter dafür Sorge, dass auch die Pflasterarbeiten schnell fortschreiten. Der Mini-Kreisel, der am Café Central entsteht, sieht auf der Seite hin zur Walkenbrückenstraße schon fast fertig aus. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun. „Auf der Fahrbahn rund um den Kreisverkehr haben wir bereits die bleibende Oberfläche liegen, den Gussasphalt“, erklärt Uwe Dickmanns, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt. „Es fehlt jetzt noch der Anschluss an die bereits asphaltierte Münsterstraße. Hier bedarf es abschließend noch einiger Absprachen mit den Stadtwerken, die ja zuvor dort neue Versorgungsleitungen gelegt hatten.“ Auch seien aktuell viele kleinteilige Arbeiten gefragt. Zuschnitte des Gehwegpflasters für Hauszugänge oder Lichtschächte zum Beispiel.

Dienstag, 08.10.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 11:02 Uhr
Coesfeld: Ende des ersten Bauabschnitts naht
Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns (l.) und Bauleiter Alfred Richters aus dem Fachbereich Bauen und Umwelt auf dem Mini-Kreisel am Café Central. Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan, in absehbarer Zeit folgt der zweite Bauabschnitt. Foto: Jessica Demmer

Sobald dieser Teil des Kreisverkehrs fertig ist, folgt der zweite Bauabschnitt, wie Bauleiter Alfred Richters ergänzt: „Dann wird die Zufahrt wieder über die Kleine Viehstraße möglich sein und wir müssen den südlichen Teil der Münsterstraße absperren. Im Zuge dessen nehmen wir die Baustraße, über die jetzt noch die Zufahrt aus Richtung Krankenhaus hin zur Marktgarage möglich ist, wieder auf, bauen sie zurück und schaffen neue Gehweg- und Fahrbahnflächen.“ Die Umleitungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

An fünf Stellen rund um den Kreisverkehr befinden sich bereits rund zwei mal zwei Meter große, metallene Einlassungen im Boden. Darüber eine schmale, rechteckige Kiste. „Dort kommen später die Bäume hinein“, so Richters. „Die Einlassungen sind rund 1,50 Meter tief, so haben die fünf Bäume genug Raum für ihre Wurzeln.“ Nach Ende der Bauarbeiten ist nur noch die kleine rechteckige Kiste zu sehen, der Rest liegt unter der Oberfläche. Sowohl die Bäume als auch das Pflaster für Gehweg und Fahrbahn sind identisch mit den Materialien, die bereits für die Bernhard-von-Galen-Straße verwendet wurden.

Es folgen noch eine komplette neue Beleuchtung für die Kreuzung und drei Zebrastreifen. „Eine Ampelanlage wird es nicht mehr geben“, ergänzt der Bauleiter. „Damit später auch Menschen mit einer Sehbehinderung sicher über die Straße kommen, haben wir schon die ersten Rillenplatten verlegt. Die Doppelreihen markieren jeweils die Übergänge.“

Wann genau der zweite Bauabschnitt beginnt, gibt die Stadt jetzt in absehbarerer Zeit bekannt.

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