Coesfeld
Fahrkarten gibt’s jetzt im Container

Coesfeld (fs). Es tut sich was am Bahnhof. Nachdem das Bahn-Sozial-Werk bereits übergangsweise umgezogen ist, erfolgt jetzt auch der Fahrkartenverkauf in einem Containergebäude links hinter den Parkplätzen neben dem Bahnhofsgebäude. Alles vorbereitende Maßnahmen für den Abriss des Bahnhofsgebäudes, der in der kommenden Woche starten soll.

Mittwoch, 06.11.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 11:02 Uhr
Coesfeld: Fahrkarten gibt’s jetzt im Container
Das Reisezentrum ist bereits in einen Container umgezogen, der sich links hinter den Parkplätzen neben dem alten Bahnhofsgebäude befindet. Foto: Florian Schütte

„Die Bahn hat ihre Technik schon ausgelagert. Jetzt kann’s bald losgehen“, sagt Carsten Kirchhoff von der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft. „Und das Wichtigste ist, dass das Reisezentrum umzieht“, meint Kirchhoff über das Container-Gebäude, in dem Kunden nun bis zu geplanten Fertigstellung des neuen Bahnhofs im Jahr 2021 beraten werden. Allerdings ist der Abriss des alten Bahnhofsgebäudes auch mit ein paar Einschränkungen auf dem Bahnhofsvorplatz verbunden, wie die Stadt Coesfeld mitteilt.

Am Donnerstag (7. 11.) wird rund um das Bahnhofsgebäude ein Bauzaun errichtet, damit in der nächsten Woche die Abbrucharbeiten am alten Gebäude starten können. Dadurch ergeben sich Änderungen für Pendler, ankommende Reisende und für Radfahrer, Autos, Busse und Taxen. Der Busverkehr kann weiter fließen, die Busspur wird durch den Zaun lediglich eingerückt. Für Taxen wird hinter dem Bahnhofsgebäude ein Taxi-Parkplatz eingerichtet und beschildert. Während der Bauarbeiten dürfen Taxen die Busspur von der Sökelandstraße aus nutzen. Provisorische Fahrradständer entstehen hinter dem Bahnhofsgebäude südlich der Busspur. Die bisherige überdachte Fahrradabstellanlage neben dem Bahnhofsgebäude wird ebenfalls am Donnerstag eingezäunt und dann abgebaut. Der Parkplatz auf dem Bahnhofsvorplatz bleibt bestehen. Ein zweiter Schwerbehindertenparkplatz wird hinter dem Bahnhofsgebäude neu ausgewiesen. Dieser hatte auf dem Bahnhofsvorplatz für die kürzlich errichtete Pedelec-Station weichen müssen. Diese soll während der gesamten Maßnahme am jetzigen Ort verbleiben (wir berichteten). Die Fußgänger werden um den eingezäunten Bereich herum über einen provisorischen Zebrastreifen zu den Gleisen geführt. Fragen zur Verkehrsführung beantwortet Rudolph Berning im Fachbereich Ordnung und Soziales, Tel. 02541/ 939-2421

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