Blindgänger könnte im Stadtmuseum ausgestellt werden
   Coesfeld will die       Bombe zurück   

Coesfeld. Der am vergangenen Wochenende hinter der Jakobikirche entschärfte Blindgänger soll nach Coesfeld zurückkommen. Das bestätigt Kerstin Zimmermann, Mitarbeiterin des Stadtmuseums.

Freitag, 07.02.2014, 16:59 Uhr aktualisiert: 08.02.2014, 11:02 Uhr

„Wir wurden von vielen Menschen darauf angesprochen, dass man diese Bombe doch als Beispiel dafür präsentieren könnte, was so ein Fund für die Stadtbevölkerung bedeutet“, nennt sie ein Gedankenspiel. „Auf Grund dessen, dass eine ganze Stadt den Atem angehalten hat, ist es sicher auch mal interessant und lohnenswert, auf sowas hinzuweisen.“ Kurz- oder mittelfristig sei jedoch nicht konkret geplant, den Blindgänger auszustellen. Nun gehe es zunächst darum, die Weltkriegsbombe zu bekommen, um sich alle Möglichkeiten für die Zukunft offen zu halten.

Eigentlich würde der Sprengkörper im nächsten Schritt zu einem Zerlegebetrieb nach Ringelstein gebracht, wo dieser auseinandergenommen wird, sagt Dr. Christian Chmel-Menges, Sprecher der Bezirksregierung. Derzeit liegt der Blindgänger in einem Zwischenlager in Senden. Dorthin hatte sie der Kampfmittelräumdienst nach der Entschärfung gebracht. Nun entscheidet die Bezirksregierung, ob die Bombe zurückkommt. | Glosse

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