Eröffnung für Mitte Februar geplant / Innenausbau verzögert / Probebetrieb mit vorhandenen Möbeln
Im neuen Trauzimmer „Ja“ sagen

Coesfeld. Na das wär ja was: Mitte Februar – vielleicht sogar am Valentinstag – könnte das neue Trauzimmer im Stadtschloss endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Endlich – weil sich eigentlich seit Wochen die Paare in dem saalartigen Raum schon das Ja-Wort geben sollten. Zuletzt war von einer Fertigstellung zum Jahresbeginn die Rede gewesen. „Der Innenausbau hat sich ein wenig verzögert“, nennt Stadt-Sprecherin Dorothee Heitz den Grund dafür, dass die Ehen in Coesfeld noch immer in der ehemaligen Synagoge oder auf Haus Loburg geschlossen werden. Und auch die Frage der Möblierung ist noch nicht endgültig geklärt. Immerhin – ein besonderer Leuchter, der künftig die feierliche Zeremonie ins rechte Licht setzen und für festliche Stimmung sorgen wird, hängt schon.

Montag, 03.02.2014, 18:01 Uhr aktualisiert: 04.02.2014, 11:02 Uhr

„Wir planen, zunächst die Möbel, die derzeit in der ehemaligen Synagoge genutzt werden, im neuen Trauzimmer aufzustellen und auszuprobieren, wie sie im Saal wirken und wie sich die Akustik gestaltet“, erklärt Heitz. Erst nach einer Probephase soll über die Neuanschaffung von Mobiliar entschieden werden. Geld dafür sei im Haushalt aber schon eingeplant. Allerdings haben die bei den Hochzeiten verwendeten Möbel in der ehemaligen Synagoge durchaus historischen Charme. In ihnen wurden vor vielen Jahren schon Ehen geschlossen, noch bevor das Trauzimmer im Rathaus mit dem modernen Mobiliar in Dienst genommen wurde. „Sie würden wunderbar zu dem alten Eichenparkett im neuen Trausaal passen“, findet Dorothee Heitz.

Das Trauzimmer befindet sich in dem Teil des ehemaligen Stadtschlosses, der genau über der Bernhard-von-Galen-Straße liegt. Es misst die doppelte Höhe und hat daher den Charakter einer Halle oder Kirche. Angrenzend ist ein Bereich entstanden, in dem Hochzeitsgesellschaften nach der Zeremonie auf das Brautpaar anstoßen können, und noch weiter vorgelagert ein Foyer für ankommende Gäste. Auf der Empore des Raumes, der früher Kapelle der Ordensschwestern Unserer lieben Frau, dann Ratssaal und später unter anderem Trainingsort des Tanz-Centrums war, wurden vier Büros für die Stadtverwaltung gebaut.

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