Ideen sprudeln für Aufwertung des Stellwerks / Unterstand besonderer Art geplant / Rat entscheidet
Kletterwand und Freiluftkino

Coesfeld. Aufführungen wie in einem Amphitheater, Open-Air-Kino, eine Kletterwand, sommerliche Lagerfeuer – angesichts solcher Möglichkeiten gerät Martin Holtmann von Jugendhaus Stellwerk fast ins Schwärmen: „Das wäre ein Riesengewinn für uns“, kommentiert er die Idee, auf der freien Fläche in direkter Nachbarschaft zum Jugendhaus am Bahnweg einen Unterstand zu errichten, der zugleich für Aktionen mit den Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann. 110 000 Euro wären dafür nötig. Ob sie in den Haushalt 2014 der Stadt eingestellt werden sollen, entscheidet der Rat in der nächsten Woche. Aus dem Jugendausschuss, in dem Beigeordneter Dr. Thomas Robers das Projekt kurz ansprach, kam positive Resonanz.

Mittwoch, 11.12.2013, 16:56 Uhr aktualisiert: 12.12.2013, 11:02 Uhr

Wie Robers berichtete, sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Dringend wird nämlich eine Abstellmöglichkeit für das Jugendmobil und die Anhänger zum Transport von Spielmaterial gesucht. In den vergangenen Jahren waren immer wieder verschiedene Hallen oder andere Unterstellmöglichkeiten angemietet worden. „Das ist eine organisatorisch sehr aufwändige Lösung“, so Holtmann gestern gegenüber unserer Zeitung. „Wir wünschen uns schon sehr lange, dass wir Fahrzeuge und Material auf unserem Gelände unterbringen können.“

Statt einer schnöden Halle soll ein Objekt entstehen, das auch für die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nutzbar ist. „Das wäre ein richtiger Mehrwert“, spricht sich Beigeordneter Dr. Robers für die Pläne aus.

Wie Martin Holtmann berichtet, hat mit den Jugendlichen schon eine Ideensammlung stattgefunden. Sie könnten sich eine Art Vordach mit einem Kioskfenster vorstellen, aus dem eine Bewirtung erfolgen kann. Tische, Stühle und eine Feuerstelle könnten draußen zu einem sommerlichen Ort der Begegnung werden. „Eine Wandfläche könnte man vielleicht für eine Leinwand freilassen, an einer anderen könnte man Klettergriffe anbringen“, so Holtmann.

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