Junge Szene
Unterhaltsam, aber nicht innovativ

Iron Man 3; FSK: ab 12 Jahren, ca. 131 min; Concorde Filmverleih

Freitag, 10.05.2013, 17:18 Uhr

Wir erschaffen unsere eigenen Dämonen, heißt es im Prolog zum neuen „Ironman“-Teil. Und da eben dieser Superheld keine Gelegenheit auslässt, anderen auf die Füße zu treten, ist es kein Wunder, dass er sich so manchen Feind geschaffen hat, der finstere Rachepläne hegt. Ein Widersacher wird für Tony Stark jedoch zum wirklichen Problem. Ausgestattet mit scheinbar übermenschlichen Kräften schreckt der „Mandarin“ vor keiner Grausamkeit zurück.

Zunächst ist unklar, wer hinter den Anschlägen steckt, die plötzlich überall im Land geschehen. Doch der Täter scheint eine persönliche Rechnung mit Stark offen zu haben. Um zu beschützen, woran ihm am meisten liegt, muss Stark beweisen, dass er auch ohne den Ironman-Anzug das Zeug zum Superhelden hat.

In der sympathisch-rücksichtslosen Gestalt des liebenswerten Arschlochs lässt es der exzentrische Multimillionär und Teilzeit-Superheld auch im dritten Teil der „Ironman“-Reihe mal wieder richtig krachen. Witzige Dialoge mit typisch trockenem Humor wechseln sich mit fulminanter Action ab. Dabei wird, wie im ersten Teil, wieder mehr Wert auf die Entwicklung der Figuren gelegt. Kleines Manko: Co-Star Gwyneth Paltrow (in der Rolle der Pepper) wirkt etwas blass.

Alles in allem ist der dritte „Iron Man“ ein unterhaltsamer, wenn auch vorhersehbarer Zeitvertreib – gespickt mit hochwertigen Actionszenen und launigem Humor. Aus der Vielfalt der Superhelden-Filme mag der Streifen dennoch kaum durch innovative Elemente herausstechen. Theresa Krampe

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