Milan Kaup setzt sich für die Organisation „Plant for the Planet“ ein / Für drei Tafeln einen Baum pflanzen
Mit Schokolade den Regenwald retten

Coesfeld (fs). Milan Kaup weiß genau, warum er sich für die Umwelt einsetzt. „Wegen der Klimakrise. Man sieht ja, dass es immer mehr Stürme auf der Welt gibt“, sagt der Teenager bedächtig.

Samstag, 07.12.2013, 08:02 Uhr

Angefangen hat alles mit einer Tafel Schokolade – natürlich fair gehandelt und neuerdings auch mit dem Bio-Siegel. Gemeinsam mit fünf Schulkameraden wollte Milan den Edeka-Markt in Coesfeld dazu bringen, die „Gute Schokolade“ ins Sortiment aufzunehmen (wir berichteten). Diese wurde kürzlich sogar beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet, wo sie hinter der „Pizza Tonno“ von followfish den zweiten Platz belegte.

Zwar hätten die Schüler Edeka angeschrieben, doch aufgrund der Auflage, die Schokolade nicht für mehr als einen Euro zu verkaufen, hat es sich offenbar für den Lebensmittelmarkt nicht gelohnt. Schade, wie Milan findet. Denn für drei verkaufte Tafeln der Bio-Schokolade, würde die Organisation „Plant for the Planet“, die die Schokolade herstellt, einen Baum pflanzen.

Dass der Gründer dieser Organisation, Felix Finkbeiner, erst neun Jahre alt war, als er sich entschloss, den Klimaschutz nicht nur den Erwachsenen zu überlassen, spornt Milan an. „Man muss auch mal selbst tätig werden“, sagt der Gymnasiast.

Zurzeit konzentriert er sich darauf, zusammen mit anderen Schülern des Nepomucenums Bäume im Nepo-Wald zu pflanzen. 1000 neue Setzlinge jedes Jahr. Somit setzen Milan und seine Freunde den Gedanken von „Plant for the Planet“ sofort in die Tat um – auch ohne Schokolade.

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