Junge Szene
Bier für ein vereintes Europa

Biergenuss verbindet. Zu dieser Einschätzung kamen die angehenden kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs und entschieden sich, in ihrer Projektarbeit „Ein Produkt für Europa 2018“ ein alkoholfreies Europa-Bier zu vermarkten und dafür ein internationales Marketing-Konzept zu erstellen.

Mittwoch, 10.10.2018, 16:34 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.10.2018, 16:31 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 10.10.2018, 16:34 Uhr
Junge Szene: Bier für ein vereintes Europa
Die Idee der Schüler vom Oswald: Ein alkoholfreies und fair gehandeltes Bier für ein vereintes Europa vermarkten. Bier werde schließlich in allen Ländern gerne getrunken. Brauer Lambert Albermann (l.) hat den Schülern dazu im Brauhaus Stephanus Einblicke in die Welt des Bieres gegeben. Foto: az

Warum Europa-Bier? Diese Frage ist leicht zu beantworten, sagen die Projektleiter Alica Zimmermann und Rouven Schmidtke: „Unser Gedanke war, ein Zeichen für die Einheit Europas zu setzen, als Gegenpol zu den aktuellen Abspaltungstendenzen und nationalen Bestrebungen.“ Dass die Schüler gerade so vom Thema Europa angetan waren, lag vermutlich auch daran, dass die Phase der Ideenfindung kurz vor dem Beginn ihres achtwöchigen Praktikums im europäischen Ausland stattfand, so die Projektleiter.

„Auf der Suche nach einem verbindenden Element kam ihnen die Idee, ein gemeinsames Getränk zu vermarkten. Unterschiedliche europäische Länder steuern ihre besten Zutaten dazu bei, das Resultat kann dann nur ein hervorragend schmeckendes Getränk sein“, sagt Schmidtke. Da überall in Europa Bier getrunken wird und das insbesondere bei Veranstaltungen, bei denen Gemeinschaft und Freude im Vordergrund stehen, kamen die Berufsschüler auf die Idee, ein Europa-Bier zu vermarkten. Das soll natürlich alkoholfrei, bio und fair gehandelt sein.

Eine gute Idee reicht allein aber nicht aus. Zunächst benötigten die Schüler Informationen zu den Themen Bierherstellung und Vermarktung. So lag es nahe, die Coesfelder Privatbrauerei, das Brauhaus Stephanus, zu besuchen. Brauer Lambert Albermann informierte die Schüler während einer Führung durch die Brauerei über die Kunst der Bierherstellung und beantwortete detailliert die Fragen der Schüler zu Konsumentenverhalten, Absatzmöglichkeiten und Werbestrategien.

Inwieweit die angehenden kaufmännischen Assistenten die gewonnenen Eindrücke bei der Vermarktung ihres Europa-Bieres umsetzen, zeigt sich im Laufe des Projektes. Schon jetzt wird deutlich, dass erfolgreiche Marketingarbeit viel Anstrengung und Kompetenz von den Auszubildenden verlangt, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Brauhaus Stephanus habe auf alle Fälle den Schülern des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs erste wesentliche Erkenntnisse geliefert und sie in ihrer Projektarbeit unterstützt und weitergebracht.

Was die intensive Marktforschung erbracht hat, welcher Geschmack verbindet und mit welchen Werbemitteln das Europa-Bier auf den Markt gebracht wird, darüber können sich alle Interessierten am 30. November (Freitag) am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg selbst informieren und überzeugen. An diesem Tag werden die Ergebnisse des diesjährigen Projekts „Ein Produkt für Europa 2018“ der kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen einem breiten Publikum vorgestellt.

Im Moment läuft noch die Online-Umfrage rund um das Thema (alkoholfreies) Bier und den Konsum des Getränks. Jeder kann unter folgendem Link an der Umfrage teilnehmen: | www.soscisurvey.de/produkt_europa_2018

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