Junge Szene
In (virtuelle) Arbeitswelten abtauchen

Stellt euch vor, ihr macht einen Rundgang durch ein Haus. Wie sieht es im Kühlschrank aus? Noch genug Essen da? Außerdem wird es draußen dunkel – per Knopfdruck mal eben die Rollladen herunterlassen. Und dieser Blick vom Balkon im Obergeschoss erst! Aber vorsicht – nicht zu nah an die Brüstung heran treten! Nicht zu vergessen: die Tankstelle für das Elektro-Auto vor der Haustür.

Freitag, 16.11.2018, 09:14 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 17:02 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 09:14 Uhr
Junge Szene: In (virtuelle) Arbeitswelten abtauchen
Wie mit einem Fahrrad Strom erzeugt werden kann, konnten junge Menschen im vergangenen Jahr auf der CoeMBO bei der Elektro-Innung herausfinden. Morgen können an ihrem Stand virtuelle Welten entdeckt werden. Foto: Archiv Foto: az

Ohne Virtual-Reality-Brille sieht die echte Realität ganz anders aus: Wir befinden uns in einem kleinen Zelt im Schulzentrum.

In eine virtuelle Welt eintauchen könnt ihr morgen auf der CoeMBO. Die Messe informiert mit 148 Ausstellern aus ganz Deutschland und den Niederlanden rund um die Themen Karriere, Beruf, Studium, Ausbildung und Gap Year.

Am Stand von Elektro Hörbelt können Jugendliche entdecken, was ein Smart Home alles zu bieten hat. „Damit möchten wir das Interesse der jungen Menschen an der Elektronik wecken“, sagt Alfred Hörbelt, Obermeister der Elektro-Innung. Und das soll in diesem Jahr zum ersten Mal mit einer VR-Brille geschehen. Spielerisch soll Interessierten nahegelegt werden, wie ein Haus ausgestattet sein kann. „Mit einer Stimme können verschiedene Funktionen abgefragt werden“, erklärt Hörbelt. Damit soll gezeigt werden, wie umfangreich die Arbeit eines Elektronikers mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik ist.

Von 10 bis 16 Uhr sind Jugendliche morgen eingeladen, sich auf der CoeMBO über die Zeit nach dem Schulabschluss zu informieren. Das Handwerk wird sich in geballter Kraft mit 17 Innungen im Pädagogischen Zentrum präsentieren.

Wem die Elektrotechnik nicht liegt, ist vielleicht am Stand von Hupfer richtig. Hier werden für das kommende Jahr noch Auszubildende für die Berufe Konstruktionsmechaniker, Maschinen- und Anlagen-Führer sowie Fachkräfte für die Metalltechnik gesucht. Um zu zeigen, was die Berufe umfassen, wird Hupfer einen Roboter mitbringen, wie Iris Lütke Entrup ankündigt: „Über ein Display kann man seinen Namen eintippen. Der Roboterarm nimmt sich eine Broschüre von einem Stapel und schreibt mit einem Kugelschreiben den Namen darauf.“ Zum ersten Mal wird der Roboter morgen auf der CoeMBO im Einsatz sein. Außerdem kann man am Stand von Hupfer einen Handyhalter selbst herstellen.

Ein umfangreiches Angebot umfasst die CoeMBO – neben Universitäten und Hochschulen stellen sich auch Anbieter für die Zeit zwischen Schule und Beruf vor, zum Beispiel TravelWorks aus Münster. Sie bieten Freiwilligenarbeit auf der ganzen Welt an.

Eine Menge zu entdecken gibt es also – schaut vorbei, informiert euch und findet euren beruflichen Weg. 7 8. Coesfelder Messe für Bildung und Berufsorientierung, morgen von 10 bis 16 Uhr im Schulzentrum, der angrenzenden Turnhalle und in der Bürgerhalle. Parkplätze stehen rund um das Messegelände zur Verfügung. Wer mit der Bahn anreist, kann die Haltestelle „Schulzentrum“ nutzen. | www.coembo.de

Leon Seyock

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