Junge Szene
Trader Con mit Deutschem Meister erkundet

„Also, pass auf: Als allererstes musst du eine Kreatur ausspielen, sonst kannst du keinen Zauberspruch anwenden“, erklärt mir der deutsche Meister in der Onlineversion des Trader Kartenspiels „Magic“, Christian „Chauckster“ Hauck.

Freitag, 20.09.2019, 12:21 Uhr
Junge Szene: Trader Con mit Deutschem Meister erkundet
Junge-Szene-Reporter Tom Gernemann hat auf der Trader Con Germany, dem größten monatlichen Sammelkartenspiel-Event Deutschlands zu „Magic – The Gathering“ und „Yu-Gi-Oh!“, selbst einmal sein Glück im Kartenspiel versucht. Foto: jd Foto: az

Ab sofort findet jeden Monat das „Trader Con Germany“ Sammelkartenspiel-Event in der Bürgerhalle in Coesfeld statt. Erstmalig in der vergangenen Woche. Als Highlight zur Einweihung der neuen Location waren am Sonntag die deutschen Meister in den Spielen „Magic“ und „Hearthstone“ zu Gast. Für mich, der bis jetzt absolut nichts mit diesen Spielen zu tun hatte, die perfekte Gelegenheit, mir von echten Profis eine Einweisung in die beiden weltweit am meisten verkauften Kartenspiele geben zu lassen...

Als ich am Sonntagmorgen auf der Messe ankomme, bin ich erstmal leicht überfordert: An ungefähr 20 Tischen sitzen hochkonzentrierte Spieler, die mit Karten wie dem „Aggressiven Mammut“ oder „Gideon Jura“ versuchen, ihre Gegner zu übertrumpfen. Es geht ja auch um einiges, schließlich steht die Qualifikation für die Europameisterschaft an.

An einem anderen Tisch kann man außerdem Karten tauschen oder kaufen. Bis zu 15 000 Euro, so wird mir erklärt, kann eine besonders seltene Karte kosten.

Schließlich stoße ich dann auf die Online-Arena, in der man sich mit den Profis messen kann. Dort schaue ich dann erstmal zu, wie ein Kandidat nach dem anderen an der Herausforderung scheitert, den „Chauckster“, so der Spitzname des Deutschen Meisters Christian Hauck, zu besiegen. Während ich dort zuschaue, wird mir die Grundidee des Spiels immer klarer: Man selbst ist eine Art Zauberer, der unterschiedliche Kreaturen setzt und diese durch Zaubersprüche stärkt, um so den Gegner zu attackieren und zugleich Angriffe auf den eignen Turm abzuwehren. Eigentlich gar nicht so schwer – denke ich zumindest bevor ich dann selbst an der Reihe bin und mit Pauken und Trompeten untergehe. In einer anschließenden Revanche klappt es dann zum Glück schon etwas besser.

Am Ende ist die Messe auf jeden Fall eine sehr spannende Erfahrung. Sicherlich werde ich auch mal mit meiner Familie versuchen, das Spiel zu spielen, das es sowohl als Online- als auch als Kartenspiel gibt.

Wenn ihr jetzt auch Interesse habt, mal eines der Trader-Spiele auszuprobieren, gibt es am 20. Oktober wieder die Chance dazu. Ein Einsteigerset mit Karten bekommen übrigens alle Interessierten geschenkt.

Tom Gernemann

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