Schiewerling, Hampel und Ostendorff eingeladen / Werkvertragsarbeiter berichtet Erfahrungen
DGB zieht Bilanz der Wahlversprechen

Coesfeld (hlm). Unter dem Motto „100 Tage Bundesregirung“ lädt der DGB-Ortsverband Coesfeld zu einem Politischen Stammtisch ein.

Freitag, 14.03.2014, 17:35 Uhr aktualisiert: 15.03.2014, 12:04 Uhr

Mit dem Argument „Gute Arbeit bedeutet, dass man davon menschenwürdig leben und auch ausreichend Vorsorge fürs Alter treffen können muss,“ kämpfte Ulrich Hampel (SPD) um die Wählerstimmen bei der Bundestagswahl im September 2013. Für einen Mindestlohn von 8,50 Euro wollte er sich starkmachen. Für den politischen Eichenbaum Karl Schiewerling (CDU) standen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, inklusive Familienpolitik sowie Förderung von Mittelstand und Ehrenamt auf den Wahlkampfplätzen vorn an. Beide sitzen jetzt in Berlin am großen Koalitionstisch. Die Offstimme kommt vom Grünen Friedrich Ostendorff, der aus der Oppositionsbank kritisch die Stimme erheben kann. Mit den Slogans „Schutz der Landschaft und deren artgerechte Weiterentwicklung“ und „Maisanbau und riesige Stallbauten gefährden die Region“ konnte er sieben Prozent der Erststimmen im Kreis Coesfeld für sich verbuchen.

Und was ist aus den ganzen Versprechen nach 100 Tagen GroKo geworden? Dieser Frage geht der DGB beim Stammtisch nach und holt sich die drei Bundestagsabgeordneten nach Coesfeld. Ins Zentrum rücken die Gewerkschafter Arbeit, Rente, Steuergerechtigkeit und Energiewende. Und die prekären Beschäftigungsverhältnisse im Kreis wollen sie ins Rampenlicht holen. Dazu wird ein betroffener Werksvertragsarbeiter von seinen persönlichen Erfahrungen berichten. Für den politischen Stammtisch hat der DGB-Ortsverband den treffenden Ort ausgesucht. In der Bischofsmühle, wo viel Wasser den Mühlstein antreibt, wird am Sonntag (23. 3.) von 11 bis 13 Uhr der Moderator Michael Heiming von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, durchs Programm führen. Essen und Getränke sind frei. Um eine Geldspende für den Förderverein der Bischofsmühle bittet der DGB. Interessierte können sich nach der Veranstaltung der Führung durch die Mühle anschließen.

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