Winfried Glatzeder kommt nach Coesfeld und liest aus seiner Autobiographie
Vom Dschungel ins Konzert Theater

Coesfeld. Er war der „Wutfried“ in der letzten Staffel des RTL-Dschungelcamps: Winfried Glatzeder, der mit einer Schubs-Attacke auf das arme Model Larissa für einen Skandal sorgte, ist gerade zurück aus Australien – und schon kommt er nach Coesfeld. Am 20. Februar tritt er um 20 Uhr im Konzert Theater auf und liest aus seiner Autobiographie „Paul und ich“.

Donnerstag, 06.02.2014, 15:45 Uhr

Dabei hat sein Auftritt nichts mit dem Dschungelcamp zu tun, beeilen sich die Veranstalter vom Konzert Theater zu sagen. „Geplant war ja eigentlich das Schauspiel ,Die Legende von Paul und Paula’“, berichtet Julia Schulz-Ruhtenberg vom Konzert Theater. „Das muss aber ausfallen, weil die Schauspielerin schwanger geworden ist.“ So habe man sich entschlossen, das Schauspieler-Original Glatzeder zu fragen, ob er nicht selber kommen wolle. „Das war lange vor dem Dschungelcamp.“

Mit dem DDR-Film „Die Legende von Paul und Paula“ gelang Glatzeder 1973 der große Durchbruch. Bundeskanzlerin Merkel erklärte den Kultfilm, in dem Glatzeder den Paul spielte, zu ihrem Lieblingsfilm. Glatzeder wurde schnell zum „Belmondo des Ostens“. Im Konzert Theater berichtet Winfried Glatzeder von diesen und anderen Zeiten, wenn er aus seiner Autobiographie „Paul und ich“ liest. Von seiner Nachkriegskindheit im Ostsektor Berlins und den Anfängen seiner Schauspielkarriere. Von Stasi-Problemen und dem Umzug 1982 nach West-Berlin, von Alkoholproblemen und Sinnkrisen. Neben der Arbeit bei Film und Fernsehen spielte Glatzeder an zahlreichen Theater-Bühnen. 1996 bis 1998 war er „Tatort“-Kommissar.

Begleitet wird die Lesung von Filmausschnitten aus „Paul und Paula“ sowie von Musik der DDR-Rockband Die Puhdys. Bereits erworbene Tickets für das Schauspiel behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurück gegeben werden.

- Karten gibt es unter anderem im AZ-Ticketshop oder www.konzerttheatercoesfeld.de.

- Über das Dschungelcamp möchte Winfried Glatzeder am liebsten gar nicht mehr reden. Ein bisschen tut er es aber dann doch im Gespräch mit unserer Zeitung. Zu lesen in der Printausgabe am Freitag.

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