Birgit Bartsch besitzt in Harwick ein Areal mit elf Fischteichen / Auch Imkerei und Schafzucht betreibt sie dort
Einem Kindheitstraum auf der Spur

Gescher. Bis heute klingen die Worte ihres Vaters, der vor einigen Monaten starb, in ihr nach: „Birgit, gib nicht auf.“ Nein, Aufgeben ist für die 52-Jährige keine Option, auch wenn ihr der Weg zu ihren Zielen manchmal mehr als beschwerlich erscheint, wenn es langsamer vorangeht als sie sich das wünscht und anfangs vorgestellt hat. Dennoch sagt die Frau, die 2008 in Harwick ein drei Hektar großes Areal mit elf Teichen gekauft hat, das sie inzwischen als Nebenerwerbslandwirtin bewirtschaftet: „Ich bin so froh, dass ich langsam beginne wirtschaftlich zu arbeiten.“ Auf vier Säulen soll ihr kleines Reich einmal stehen: Imkerei, Schafzucht, Fischzucht und der Zucht besonderer Wasserpflanzen, die sie dann vermarkten möchte. Birgit Bartsch, die darüber hinaus in Coesfeld ein Brautmodengeschäft betreibt, erfüllt sich mit ihrem Naturerleben einen alten Kindheitstraum: „Schon mein Vater war Fischzüchter, und ich bin zwischen Aquarien aufgewachsen. Das prägt“, lacht sie.

Montag, 01.04.2013, 17:42 Uhr

Doch es erweist sich schwieriger als sie anfangs dachte, diesen Traum von der Nebenerwerbslandwirtschaft an den elf Teichen in Harwick umzusetzen. Inzwischen hält sie dort mit zehn Soay-Schafen „besondere Zuchttiere“, wie sie betont. Man könne sich diese Tiere bei ihr anschauen und auch Lämmer bestellen, die sie ab August abgeben will.

Im zweiten Schritt folgt die Imkerei. Birgit Bartsch hat Ausbildungen absolviert, ist dem Gescheraner Imkerverein beigetreten und fühlt sich fast wie eine Quotenfrau auf einem männer-dominierten Feld. Daher möchte sie Imkerinnen gezielt ansprechen und Interessentinnen ein Treffen am Sonntag, 26. 5., zwischen 9 und 12 Uhr auf ihrem Gelände in Harwick 89 anbieten.

Birgit Bartsch ist fleißig wie eine Biene, wenn es darum geht, ihr neues Standbein an den Markt zu bringen. Kerzen aus Bienenwachs, Honig, Liköre, Marmeladen: All das entsteht in Eigenproduktion.

Nun möchte die Naturliebhaberin Grundschülern und Senioren die Bienenkunde durch aktives Mittun näher bringen. Gern würde sie in Schulen und Seniorenheime gehen, den Jungen wie Alten Einblicke in die Imkerei vermitteln und gemeinsam mit ihnen Kerzen drehen oder Wachsarbeiten erstellen.

Zu erreichen ist Birgit Bartsch unter Tel. 01577/3306124 oder auch per Mail unter info@naturoh.eu

| www.naturoh.eu

Ausführlicher Bericht in der Dienstagausgabe unserer Zeitung

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