Pfiffige Idee: Rückstauplatte mit Schwimmkugel verhindert Überflutungen / Keine Stemmarbeiten
Nie mehr vollgelaufene Keller

Gescher. Unvergessen sind die Unwetter der letzten Wochen, bei denen auch in Gescher und Hochmoor hunderte Keller überflutet wurden. 141 Einsätze verzeichnete allein die Feuerwehr, als im Juni eine Gewitterfront über Gescher zog. Das Problem waren meist die Bodenabläufe im Keller: Weil das Kanalsystem die rekordverdächtigen Wassermassen nicht fassen konnte, kam es zum Rückstau, der das Nass in die Kellerräume drückte – hohe Sachschäden waren die Folge. In Neubauten verhindern in der Regel die eingebauten Rückstauklappen Überflutungen. In Altbauten fehlen die Rückstauverschlüsse oft und lassen sich nur mit hohem Aufwand nachrüsten – bislang. Eine pfiffige Lösung haben sich der frühere Gescheraner Siegfried Rotherm und sein Mitarbeiter Manuel Johlmann einfallen lassen. Für ihre selbst entwickelte Rückstauplatte haben sie beim Deutschen Patentamt in München Gebrauchsmusterschutz beantragt.

Donnerstag, 15.08.2013, 18:31 Uhr

„Wir sind schon oft von Kunden gefragt worden, was man machen kann“, berichtet Rotherm, der mit seiner Heizungs- und Sanitärfirma in Stadtlohn-Büren ansässig ist. Nach viel Tüftelei ist die Lösung gefunden: Sie besteht aus einer Rückstauplatte aus Edelstahl, die – anstelle des Rostes – passgenau in den vorhandenen Bodeneinlauf eingesetzt wird. In einer Halterung darunter befindet sich eine schwimmende Kugel mit Korkfüllung, die bei Wasserdruck von unten gegen die Öffnung gedrückt wird.

Ausführlicher Bericht in der Freitagsausgabe unserer Zeitung

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