Gescher
SuS könnte künftig auf Hybridrasen kicken

Gescher/Hochmoor (js). Möglicherweise spielen die Fußballer des SuS Hochmoor ab Ende 2015 auf einem Hybridrasenplatz. Das ist der favorisierte Belag für die geplante Erneuerung des Tennenplatzes in Hochmoor, informierte Verwaltungsmitarbeiter Jochen Inkmann jetzt im Sportausschuss. Wie berichtet, entwickeln Stadt Gescher und SuS Hochmoor seit Herbst 2012 gemeinsam ein Konzept für die Sportanlage Hochmoor. Ziel sind eine ganzjährig bespielbare Fußballfläche, Leichtathletikanlagen, Mehrzwecknebenflächen, eine moderne Beleuchtung und ein neuer Verbindungsweg. Für fünf Jahre soll zudem ein Kleinspielfeld auf einem Teilbereich des jetzigen Rasenplatzes vorgehalten werden, der danach – also ab 2019/20 – komplett abgängig ist. Wie Inkmann berichtete, handelt es sich bei Hybridrasen um eine Mischform von Kunst- und Naturrasen. SuS-Spieler haben eine solche Anlage bereits in Augenschein genommen und wollen sie demnächst testweise bespielen. Ein reiner Kunstrasenplatz wäre teurer. Die Stadt kalkuliert mit Gesamtkosten von 420 000 Euro, wobei der SuS Eigenleistung und Geldmittel im Wert von rund 80 000 Euro erbringen will. Durch den günstigeren Belag und das Engagement des SuS, so Inkmann, könnte die Stadt den finanziellen Spielraum nutzen, um das Umkleidegebäude energetisch zu sanieren – mit günstigen Effekten bei den Bewirtschaftungskosten, die von der Stadt getragen werden. Im Ausschuss stieß das Konzept auf breite Zustimmung. In den nächsten Monaten sollen die Entscheidung über den Belag und die Zuordnung der SuS-Eigenleistungen erfolgen. Nach der Sommerpause folgt die Beratung des Projektes im Bezirksausschuss Hochmoor. Sollte bei den Haushalberatungen für 2015 nichts mehr „anbrennen“, könnte der moderne Fußballplatz Ende nächsten Jahres fertig sein.

Freitag, 16.05.2014, 18:30 Uhr

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