Freibad trumpft mit interessanten Neuerungen auf / Eröffnung am Sonntag um 7 Uhr
Tischtennis und Sportbahn

Gescher. Schwimmmeister Hermann Berlemann und seine Kollegen freuen sich. Endlich hat das Warten auf Frühlingswetter und Badesaison ein Ende. Nach den kühlen Temperaturen Anfang Mai und dem Rückschlag durch das Unwetter am vergangenen Wochenende beginnt am Sonntag (18.5.) endlich die Freibadsaison 2014. Nach den Prognosen der „Wetterfrösche“ stellen sich in der kommenden Woche sogar sommerliche Temperaturen ein.

Freitag, 16.05.2014, 19:04 Uhr

Die Badegäste dürfen sich auf zwei Neuerungen freuen: Das Freibad hat zwei neue Outdoor-Tischtennisplatten bekommen. Also heißt es nun „Spiel frei“. Allerdings sollten interessierte Badegäste neben der Badehose Tischtennisschläger und Ball mitbringen; diese würden im Freibad nicht ausgeliehen, betont der Schwimmmeister. Um eine weitere Veränderung haben Schwimmer selbst gebeten: Auf vielfachen Wunsch wird eine Sportbahn eingerichtet und durch Kette vom restlichen Schwimmerbecken getrennt. „Wenn sich sportliche Schwimmer an den Regeln orientieren und sich beim Hin- und Rückschwimmen jeweils rechts an der Seite halten, können sich auf die Weise zehn bis zwölf Schwimmer im Rund auf einer Bahn bewegen“, sagt Berlemann.

Auch Schwimmkurse werden in dieser Saison wieder für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Neu ins Programm aufgenommen wird Wassergymnastik, die die Schwimmmeistergehilfin Jacqueline Kresse leiten wird.

Auf ein Begrüßungsgeschenk für den ersten Badegast des Jahres verzichtet das Freibadteam diesmal wegen allzu großen Gerangels in der Vergangenheit. Dafür werden im Laufe der Saison der 40  000. oder denkbar auch der 55 000. Besucher besonders geehrt.

Hermann Berlemann und seine Kollegen sind seit März im Einsatz, um das Bad aus dem Winterschlaf zu wecken. Das alte Wasser musste abgepumpt, die drei Becken (Schwimmer, Erlebnisbecken und Wasserspielgarten) gereinigt werden. Zeitgleich waren Auffrischungsarbeiten im Umkleidegebäude fällig. Für Flick-Fliesenarbeiten im Planschbecken beauftrage man allerdings eine Fachfirma, betont Berlemann. Wasseraufbereitung und Technik mussten betriebsbereit gemacht werden. Dann ging es ans Befüllen der Becken. Wie viel Wasser da aus den städtischen Beständen einläuft? Berlemann verrät es: „1500 Kubikmeter oder 1,5 Millionen Liter in allen drei Becken zusammen.“ Um allein das große Becken zu befüllen, benötige man drei Tage und Nächte, sagt der Schwimmmeister.

Nachdem die jüngsten Sturmfolgen beseitigt sind, schimmert das Wasser jetzt azurblau und glasklar in den Becken, wartet auf die ersten Badegäste. Damit die endlich abtauchen ins kühle Nass, das vor einigen Tagen bei noch 17 Grad eher schaudern ließ. Das aber bei der Eröffnung dank Absorberanlage um die 21 Grad im Schwimmer und 26 Grad im Erlebnisbecken haben soll.

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