Erster Spatenstich ist getan / Nach Ostern rollen Bagger und Baufahrzeuge / Weg frei für Senioren-Wohnanlage
„Neues Leben für Marienquartier“

Gescher. Den Opfern der Brüsseler Terroranschläge am Dienstagmorgen galten die ersten Worte des Mitgefühls, die Bürgermeister Thomas Kerkhoff zu einem Anlass fand, auf den Gescher lange und intensiv gewartet hat: Der erste Spatenstich am Marienquartier als Auftakt zu dem ambitionierten Bauprojekt im Herzen der Stadt. „Wann geht es los?“, diese Frage sei immer wieder gestellt worden, bestätigte nicht nur der Bürgermeister. Denn die Marienkirche sei „ein Herzensanliegen“ der Gescheraner Bevölkerung. Umso zufriedener sei man mit der Lösung, die nach einem schwierigen Weg des Suchens und Ringens gefunden wurde: Der Kirchenkörper bleibe erhalten und biete gemeinsam mit den drei geplanten Quaderbauten „neuen Wohn- und Lebensraum für viele Menschen.“ So werde sich das verwaiste Gelände mit neuem Leben füllen, freute sich nicht nur der Bürgermeister. Auch Pfarrer Ralph Forthaus zeigte sich froh, „dass wir so weit gekommen sind nach einer langen Geburt und zähem Ringen.“ Dass das städtebauliche Vorhaben, Seniorenwohnungen in der ehemaligen Kirche und auf dem Gelände rundum zu schaffen, in Gescher gut ankomme, werde ihm immer wieder bestätigt, unterstrich Pfarrer Forthaus. So ist er sich sicher, dass hier eine Lösung Verwirklichung findet, „die von der Bevölkerung mitgetragen wird.“

Mittwoch, 23.03.2016, 12:24 Uhr

Erster Spatenstich ist getan / Nach Ostern rollen Bagger und Baufahrzeuge / Weg frei für Senioren-Wohnanlage : „Neues Leben für Marienquartier“
Erster Spatenstich am Marienquartier: Gemeinsam Hand legten am Dienstag an (v. l.) Bürgermeister Thomas Kerkhoff, Uwe Kleppel, Vertreter der VR-Südwestment als Bauherrn, Matthias Brinkmann vom Caritasverband, Sebastian Janik, ebenfalls VR-Südwestment, Pfarrer Ralph Forthaus sowie Architekt Peter Bastian, der den Planungsentwurf entwickelt hat. Foto: Helene Wentker

1,5 Jahre sind seit dem Architektenwettbewerb verstrichen; eine Zeit, die intensiv für viele vorbereitende Arbeiten genutzt worden sei, sagte Manfred Höne in Vertretung des Bauherrn. Mit Denkmalpflege, Baurecht, Statik, Brandschutz, Feinplanung oder der Vorbereitung von Verkaufsverträgen nannte er nur einige Stichpunkte jener Notwendigkeiten, die zu klären waren, bevor am Dienstagmittag endlich und symbolisch die Spaten in den Boden hinter der Marienkirche glitten. Nach Ostern soll es dann richtig rund gehen auf der neuen Baustelle, wo nach den Plänen von Architekt Peter Bastian Geschers neues Vorzeigeprojekt Gestalt annehmen wird.

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