Gescher
Aus Brunnen könnte Glockenform werden

Gescher (js). Der Brunnenplatz in Gescher könnte weiter aufgewertet werden. Franz-Josef Menker, Sprecher des Arbeitskreises Glocken im Westfälischen Heimatbund, regt an, den Brunnen am Kirchplatz zu einer Glockenform umzugestalten. Sein an die Stadt Gescher adressierter Vorschlag sieht vor, auf dem Brunnen-Fundament eine „Kernglocke“ aus Ziegeln aufzumauern und mit einer eisernen Spindel und einer hölzernen Glockenrippe zu versehen, die sich (auch für Kinder) drehen lässt. In seinem Schreiben verweist Menker darauf, dass Glocken über Jahrhunderte im Nahbereich von Kirchtürmen von wandernden Glockengießern vor Ort gegossen wurden. Mit der Umgestaltung des ehemaligen Brunnens könne die Glockenstadt Gescher im optischen Einzugsbereich der Pankratiuskirche „überaus authentisch, überzeugend und positiv an diese Kunst, Glocken herzustellen, erinnern“. Damit könne die Stadt Gescher ihr Alleinstellungsmerkmal untermauern und die mittlerweile gute Aufenthaltsqualität des bisherigen Brunnenplatzes weiter steigern. Die Kosten für die Aufmauerung und die Spindel- und Rippenanbringung seien als relativ gering einzuschätzen. Bürgermeister Thomas Kerkhoff begrüßt diese Idee, das Thema Glocke im Stadtbild aufzugreifen. Er möchte Menkers Vorschlag nicht als Einzelantrag abhandeln, sondern im Zusammenhang mit dem IHK-Prozess (Integriertes Handlungskonzept) für die Innenstadt einfließen lassen. Da laufe die Beteiligungsphase bis August 2018.

Freitag, 12.01.2018, 19:46 Uhr

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