Musikzug hat seine Räume im ehemaligen Hallenbad renoviert / „Toll geworden“ / Konzert Anfang 2019
Swinging Pool in frischem Look

Gescher. Es sind die schönen Details, die ins Auge fallen. Noten an den Flurwänden geleiten Besucher in den Swinging Pool. Im Foyer wird das frisch gepinselte Musikzug-Logo von einem Spot angestrahlt. Einzelne Farben von der bunt gestalteten Stirnseite des Mehrzweckraumes finden sich in den Unterrichtsräumen wieder, drinnen wie draußen. Und im Probensaal, dem Herzstück des Musikzentrums, wirkt nach einer Grundreinigung alles wie neu. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz hat der Musikzug Gescher in den letzten Monaten sein Domizil am Borkener Damm renoviert. „Nach über zehn Jahren war das einfach fällig“, so Vorsitzender Matthias Busch.

Mittwoch, 07.02.2018, 09:14 Uhr

Musikzug hat seine Räume im ehemaligen Hallenbad renoviert / „Toll geworden“ / Konzert Anfang 2019: Swinging Pool in frischem Look
Noten an Flurwänden weisen den Weg in den Swinging Pool. Über die gelungene Renovierung der Räume freuen sich (v.r.): Stephanie Schlüter, Martin Eßling, Tobias Selting, Matthias Busch, Maximilian Dönnebrink und Andreas Efting. Foto: Jürgen Schroer

Seit 2005 nutzt der Musikzug die städtische Immobilie am Schulzentrum und trägt sämtliche Nebenkosten. Für die Musiker war der Umbau des früheren Hallenbades zum Probe- und Ausbildungszentrum ein Mammutprojekt. „Das hat viel Zeit und manche schlaflose Nacht gekostet“, entsinnt sich Martin Eßling, Ausbildungsleiter und Dirigent des Jugendorchesters. Doch der Kraftakt hat sich gelohnt – die Musiker fühlen sich hier wohl und bekommen auch viel Lob von Besuchern und befreundeten Musikern. Die Proben finden im alten Schwimmbecken statt, die ehemaligen Duschen wurden zum Mehrzweckraum umfunktioniert. Aus den Umkleiden haben die Musiker fünf kleinere Unterrichtsräume gemacht. Etwa 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene üben und proben hier regelmäßig.

Mit vereinten Kräften wurde der Swinging Pool jetzt „aufpoliert“. Etwa 40 Leute waren beteiligt, schätzt Maximilian Dönnebrink, der die Renovierungsarbeiten koordiniert hat. Begonnen wurde letztes Jahr im August, als die ersten Anstricharbeiten in Angriff genommen wurden. Seitdem haben die Musiker mehrere Wochenenden und zwischendurch immer mal wieder abends im Pool gewerkelt – natürlich immer so, dass der Unterricht nicht beeinträchtigt war. „Etwa 80 Liter Farbe haben wir verbraucht“, schätzt Schriftführerin Stephanie Schlüter und freut sich, dass das Malergeschäft Böing die Hälfte der Materialkosten gesponsert hat. Nun erstrahlen Wände und Türen in frischer Optik, die Deckenspots sind auf LED umgerüstet worden, ein Extraraum für Uniformen ist entstanden, und gestalterische Details peppen alles auf. „Es ist toll geworden“, findet der Musikzug-Vorstand. Mit der Fertigstellung einer dritten Tafel, die die Musikzug-Geschichte von der Gründung 1886 bis heute darstellt, ist die Renovierung abgeschlossen.

Nun konzentrieren sich die Akteure wieder auf ihr „Kerngeschäft“: die Musik. Etwa 30 Auftritte stehen in diesem Jahr auf der Agenda, darunter der Tag der offenen Tür am 22. September mit Vorspiel und Oktoberfest. Außerdem laufen erste Vorbereitungen für das nächste große Konzert am 1./2. Februar kommenden Jahres.

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