Gescher
25-fache Hilfe für den Maibaum

Gescher. Am Rathaus trafen sich die Abordnungen und Schilderträger von 25 Vereinen aus Gescher, um gemeinsam in Reih und Glied und unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Gescher zum Maibaum gegenüber dem Hotel zur Krone zu marschieren. Fröhliche Klänge des Spielmannszuges leiteten sie, während Thomas Weghake, Major des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Gescher von 1605 – St. Pankratius Schützengilde, von Anfang an das Kommando hatte.

Dienstag, 22.05.2018, 07:18 Uhr

Gescher: 25-fache Hilfe für den Maibaum
Fröhliche Klänge des Spielmannszuges leiteten den Marsch der Vereine zum Maibaum. Foto: az

Begeisterte Besucher säumten den Marschweg. Da störte es auch nicht, wenn die Karnevalisten mal ein Helau in die Menge warfen und ein munteres Helau als Antwort erhielten. Bernd-Theo Grimmelt, Präsident der vereinigten Schützengilde, begrüßte die Menge am Zielort. „Der Reit- und Fahrverein ist zum ersten Mal dabei und wird mit seinem Schild deshalb die Spitze des Maibaumes krönen. Der Landwirtschaftliche Ortsverein hat auch endlich ein neues Schild. Vielen Dank dafür“, so Grimmelt.

Aufrichtung des Maibaums

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  • Foto: Elvira Meisel-Kemper
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Einer Besucherin fehlte allerdings ein evangelischer Verein: „Die kfd-Frauen sind dabei, warum nicht die Evangelische Frauenhilfe?“ Grimmelt wusste später im Gespräch eine Antwort darauf: „Wir haben alle Vereine angesprochen, ob sie den Maibaum schmücken möchten. Von der Evangelischen Frauenhilfe haben wir keine Antwort erhalten.“

Unter den Klängen des Spielmannszuges, die sich auf dem Nachbargrundstück formiert hatten, wurde der Maibaum geschmückt. Stefan Theßeling, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gescher, entlastete mit dem Seilzug die Aufrichtung. Weghake hatte auch hier die Oberaufsicht. „Auf mein Kommando zugleich“, sagte er wiederholt. Theßeling betätigte dazu den Seilzug, während die Männer Stück für Stück mit den mobilen Stützen den Maibaum in die Senkrechte drückten. Nach einer halben Stunde stand er, ordnungsgemäß zwischen den Baumkronen und sicher befestigt. Die Belohnung war der Beifall der Zuschauer. „Es hat sehr gut funktioniert. Wir haben ihn in einer sehr guten Zeit nach oben bekommen“, freute sich Weghake am Ende erleichtert.

Die Aufstellung des Maibaums durch den Schützenverein begann 2005, als der Allgemeine Schützenverein 400 Jahre alt wurde, als Gag. „Wir haben uns eine Besonderheit zu unserem Jubelfest überlegt“, erzählte Oberst a.D. Anton Nieland. Pfingstsonntag war immer der Tag der Aufrichtung. „Das haben wir auch schon mal im Juni gemacht, wenn Pfingsten so spät ist“, ergänzte Hauptmann Erich Hayck.

Und noch eine Erinnerung kam von Grimmelt: „Wir haben 2005 mit zwölf Schildern angefangen. Die Aufrichtung erfolgte damals mit einem Steiger. Auch damals im Jubiläumsjahr war das mit dem Wirteverein gekoppelt.“ Beides hat sich zum Selbstläufer entwickelt, der von der Bevölkerung als Event und Ort der Begegnung dankend angenommen wurde.

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