Gescher
„Gescher, ihr seid der Hammer“

Gescher (sk). Comedy vom Feinsten hatten die Organisatoren Oliver Thon und Hubertus Grimmelt versprochen – und sie sollten Recht behalten. Bis auf den letzten Platz war das Cheers bei der „mixed comedy“ mit hochkarätigen Künstlern am Wochenende besetzt.

Montag, 21.01.2019, 17:21 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 18:00 Uhr
Gescher: „Gescher, ihr seid der Hammer“
Veranstalter und Comedians lobten die familiäre Atmosphäre im Cheers und das „Hammer-Publikum“ in Gescher (v.l.): Oliver Thon, Thorsten Dornbach, Michael Ulbts, Osan Yaran, Tobias Freudenthal, David Grashoff. Foto: az

„Es ist fast, als hätte man in Gescher auf uns gewartet“, freute sich Eventmanager Oliver Thon aus Steinfurt, der gemeinsam mit Hotelier Hubertus Grimmelt diese Veranstaltung organisierte. Innerhalb weniger Tage seien sämtliche Karten vergriffen gewesen, erzählt Grimmelt. Wer eine Karte ergattern konnte, durfte sich auf ein knapp dreistündiges Programm freuen. Den Auftakt bestritt Tobias Freudenthal aus Köln, der es verstand, innerhalb weniger Minuten das Eis zu brechen und das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Immer wieder gab es Spontan-Applaus. „Gescher, ihr seid der Hammer!“, rief er seinem Publikum zu.

Fast aus dem Konzept brachten die Gescheraner Thorsten Dornbach aus Wesel, der ein „Feuerwerk der Freude“ abschoss. Nur kurz war er sprachlos, als seine Zuhörer spontan einer Pointe folgend das Lied „Denn wenn et Trömmelche jeht...“ anstimmten. Nicht unwesentlich trug zum Erfolg seines Auftritts Gitte ter Braak bei, die Dornbach spontan in seine Show einbezog.

David Grashoff, bekannt aus der Sendung „TV total“, erzählte aus dem „wahren Leben eines pubertierenden Sohnes“, was mancher Besucher gut nachvollziehen konnte. Wie hochkarätig die Künstler dieses Abends waren, zeigten Michael Ulbts, Sieger aus der „Quatsch-Comedy“-Talentschmiede und beim NDR-Comedy-Contest sowie Osan Yaran, der als „Ossi-Türke“ in den Medien bekannt ist. Nicht ohne Zugabe durften die fünf Comedians die improvisierte Bühne verlassen.

Mit diesem Abend haben die Veranstalter ins Schwarze getroffen, meinte Norbert Arnzen, der gleich mit 21 Kolleginnen aus dem Altenwohnheim St. Pankratius das unterhaltsame Programm erlebte.

„Wir fühlen uns in dieser kleinen familiären Atmosphäre pudelwohl“, kommentierte Freudenthal den Abend. Unisono bezeichneten die Künstler das Publikum als „symphathisch, direkt“. „Gerade die Enge, die Sichtverhältnisse und auch die Akustik in einem so kleinen Veranstaltungsraum machen den Reiz eines solchen Abends aus“, erklärte Veranstalter Thon. Auf der großen Bühne habe man ein großes Publikum, könne aber kaum kommunizieren, meinte Osan Yaran. Das Gegenteil sei im Cheers der Fall gewesen. „Das war ein abwechslungsreicher Abend, zu dem man nicht in eine der Nachbarstädte fahren musste“, hieß es bei den Gästen. Für Hubertus Grimmelt steht nach diesem gelungenen Abend fest: Kleine, aber feine Events dieser Art wird er öfter bieten. Die nächste Veranstaltung „mixed comedy“ ist am 20. September.

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