Gescher
„Pommes“ hat das Zepter übernommen

Gescher (sk). Kaiser- und Königspaare waren vertreten, doch im Mittelpunkt stand ein Prinzenpaar. Prinz Georg (Sicking, ehem. König von Estern) und Bärbel Vens-Hilbt regieren für ein Jahr über die Narrenschar des Kolpings. Mit einem tollen Programm, einer Riesenstimmung und bester Laune startete Kolping in die närrische Session.

Sonntag, 03.02.2019, 17:37 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 18:16 Uhr
Gescher: „Pommes“ hat das Zepter übernommen
Foto: az

Rappelvoll war der Saal Tenbrock beim 49. Kolping-Karneval. Garant für ein stimmungsvolles Fest war sicherlich Prinz Georg oder besser bekannt unter dem Spitznamen „Pommes“ und ihrer Lieblichkeit Bärbel. Als Gäste hatten sie Königs- und Kaiserpaare aus den Schützenvereinen im Gepäck. Zum weiteren Gefolge zählen Andrea Sicking und Werner Vens Hilbt sowie Simone und Daniel Kloster. Der Saal mochte die Narrenschar kaum fassen, so dass zusätzliche Tische und Stühle bereitgestellt werden mussten.

Unter Jubel wurde das Prinzenpaar von den Moderatoren Mathias Lütjann und Jürgen Richter inthronisiert. Als Zeichen der Macht über die Narrenschar wurde ihnen das Narrenzepter überreicht. „Pommes“ habe es nicht sofort geschnallt, als das „Überfallkommando“ des Orgateams bei ihm klingelte. Bei der Frage, ob er bereit sei, Prinz zu werden habe er nur wortkarg „Jojo“ geantwortet. Doch, wenn nicht jetzt, wann dann? - und damit hat man keine schlechte Wahl getroffen. „Mit Freude und Stolz bin ich euer Prinz!“ rief er den Jecken zu.

Der Bürgermeister sei leider verhindert, da er noch den Besuch des Ministers Pinkwart verdaue, meinte Lütjann. Doch als Ersatz schickte er den FDP-Ratsherrn Thomas Haveresch. „FDP steht für: feiert dauernd Party!“ ließ er verlauten. Sodann ging es Schlag auf Schlag. 15 „Chicas“ der Mädchentanzgruppe des SV Gescher unter Sarah Schulten verstanden es, die Stimmung anzuheizen, bevor Stadtprinz Olaf dem Kolping die Aufwartung machte. Er hatte die Lacher auf seiner Seite, als er die Sportler des SV anstatt die Kolpinger begrüßte. Nostalgisch wurde es beim Sketch von Doris Schöning und Luka Koller. Denn wer kennt noch eine

Schreibmaschine, die dazu auch noch defekt ist und repariert werden soll.

Zu den Höhepunkten zählt seit zehn Jahren der Auftritt der „Traumtänzer“. Unter der Choreografie von Susanne Kröger zeigten Klaus Ekrod, Markus Strotmann, Robert Rieken, Jürgen Richter, Manni Blesenkemper, Stefan Schwanekamp, Thomas Scharlau, Michael peters, Michael Greiwe, Martin Schmiing, Udo Pöpping und Frz-Jos Lüggert perfektes Männerballett zum Thema „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!“ Nicht ohne Zugabe durften sie die Bühne verlassen.

Als Urgestein des Kolping-Karnevals betrat Manni Blesenkemper die Bühne. Er berichtet, was ihm widerfahren ist, seit er das Theaterabo habe. Er verstand es immer wieder spontan, Gags in seinen Vortrag einzubauen. Zur Kellnerin gewandt: „Du kannst doch hier nicht Bier verkaufen, wenn ich meinen Vortrag halte.“ Mit seiner Darbietung brachte er die Stimmung nicht nur auf den Höhepunkt, sondern zum Kochen. Für den DJ war es nach diesem Auftakt kein Problem, die Stimmung weiter anzuheizen. Nach dem Ehrentanz feierten die Narren bis in den Morgen.

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