Gescher
Besonderes Umwelt-Engagement geehrt

Gescher (sk). Der Applaus galt allen: den Gewinnern des Klimaschutzpreises als auch den mehr als 650 Grünpaten der Glockenstadt. Zum 15. Mal lud die Stadt Gescher zu einer Grünpatenparty ein, der zahlreiche Gäste folgten. Idee der Grünpatenschaft ist es, dass die städtischen Anlagen von Anliegern ehrenamtlich gepflegt werden. Als Dankeschön lädt die Stadt die engagierten „Gärtnerfamilien“ zu einem geselligen Abend ein. „Ohne Sie hätte unsere Stadt nicht dieses schöne Erscheinungsbild“, so Bürgermeister Thomas Kerkhoff. So gibt es Ehrenamtler, die bereits von der ersten Grünpaten an stets dabei waren. „Solche Wiederholungstäter benötigen wir“, sagte Kerkhoff. Erstmals dabei waren die Nachbarn von den „Bachgärten“, die nach der Fertigstellung ihrer verkehrsberuhigten Straße ihre Anlagen hegen und pflegen. „Neben dem kleinen Dienst für die Gemeinschaft, ist auch Eigennutz dabei“, so Grünpate Jörg Könning. Und so baut der Verwaltungschef auf das Mitwirken weiterer Anlieger die „die Rabatten in ihrem Sinne pflegen“. Wage sprach er neue (Wohn-)Baugebiete an, so dass sich die Zahl der Grünpaten in Zukunft erhöhen könnte und sollte.

Sonntag, 10.03.2019, 19:32 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 19:34 Uhr
Gescher: Besonderes Umwelt-Engagement geehrt
Nach der Auszeichnung des Klimaschutzpreises: (v.l.) Kirsten Vennemann, Fabienne Meis (beide Wirtschafsförderung), Maria Kemker (innogy), Franz van Üüm (Stadtmarketing), Bürgermeister Thomas Kerkhoff, Timo Efing, Annika van Almsick und Maria Hüning (alle Messdiener). Fotos: sk Foto: az

Es ist Tradition, dass der von der Stadt und der „innogy“ ausgelobte Klimaschutzpreis, dotiert mit 1000 Euro, auf dieser Veranstaltung verliehen wird. „Es gab sehr ideenreiche Vorschläge“, machte es der Bürgermeister spannend. „Die Bewerber zeigten besonderes Engagement und tragen mit ihren Ideen dazu bei, Klima und Umwelt zu schützen“, sagte Maria Kemker von innogy. Sie und Bürgermister Kerkhoff zeichneten die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für ihr Projekt „Haus der kleinen Forscher“ mit einem Preisgeld von 200 Euro aus. Die Messdiener der Pfarre St. Pankratius und St. Marien wurden Zweitplazierte für ihr Engagement am Kindergarten Maria Goretti. In einer 72-Stunden-Aktion werden sie nach dem Motto „Die Welt ein Stückchen besser machen“, wie Obermessdiener Timo Efing betont, ein Hochbeet anlegen. Da kommt ein Geldsegen in Höhe von 300 Euro gerade recht. Den höchstdotierten Preis in Höhe von 500 Euro erhielt Franz van Üüm für die Stadtmarketing GbR. Grund der Anerkennung ist der alljährliche Umwelttag, der von zahlreichen freiwilligen Helfern durchgeführt, jedoch vom Stadtmarketing organisiert und koordiniert wird. „Durch diese Aktion wird unsere Stadt und unsere Umwelt sauberer“, sagte van Üüm und bedankte sich ausdrücklich bei den vielen freiwilligen Helfern, die sich an diesen „Müllaktionen“ beteiligten. Mut sprach Kerkhoff allen Gästen zu, sich selbst, Bekannte, Nachbarn oder Vereine als Klimaschutzpreisträger zu benennen (E-Mail an: tegeler@gescher.de). Großen Wert legten Bürgermeister Kerkhoff und der Sachbearbeiter und Organisator der Grünpaten-Party, Marius Tegeler, darauf, dass die Veranstaltung ausschließlich auf ein Sponsoring beruhe. Für die nötige Stimmung sorgte die Band „The Poor boys & girls“.

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