Gescher
Barfußgang im Berkeltal angeregt

Gescher. Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung Gescher haben beim Stifterforum hohe Zustimmung für ihre Arbeit geerntet. Das 3. Forum fand jetzt im D(T)orfmuseum Hochmoor statt. Deren Vertreter, Reinhold Gertz und Rolf Schlüter, freuten sich, die Bürgerstiftung in ihren Räumlichkeiten begrüßen zu können, zumal auch sie zur Unterstützung der Umgestaltung des Heimathauses Hochmoor beigetragen hatte. Vom erfolgreichen Umbau konnten sich die Teilnehmer des Stifterforums bei einer kurzen Führung überzeugen.

Mittwoch, 10.04.2019, 17:01 Uhr aktualisiert: 11.04.2019, 12:08 Uhr
Gescher: Barfußgang im Berkeltal angeregt
Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung Gescher tagten jetzt im D(T)orfmuseum Hochmoor und nahmen dabei neue Projekte ins Visier. Foto: az

Der Vorsitzende des Vorstandes der Bürgerstiftung, Thomas Rudde, führte mit seinen Vorstandskollegen routiniert durch die Sitzung. Bürgermeister Thomas Kerkhoff dankte allen Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung für ihr tatkräftiges Engagement. Kerkhoff: „Sie stellen einen wertvollen Beitrag für das Leben in Gescher dar. Wenn es die Bürgerstiftung nicht gäbe, müsste man sie jetzt erfinden.“

Rudde und Petra Exner (Vorsitzende des Stiftungsrates) bilanzierten die Arbeit ihrer Gremien. Beide hoben die effiziente und vertrauensvolle Form der Zusammenarbeit hervor – bei gleichzeitiger Kontrolle. Christoph Kemper, für die Finanzen der Bürgerstiftung zuständig, konnte einen guten Kassenstand präsentieren, auch wenn die Verzinsung aus den Vermögensanlagen zurzeit eher bescheiden sei. Ein Spendenaufkommen von über 12 000 Euro und Erlöse, vor allem aus dem Feierabendmärkten, würden es der Bürgerstiftung ermöglichen, auch 2019 viele Anträge und Projekte zu fördern. Kemper betonte, dass satzungskonforme Anträge ausdrücklich erwünscht seien.

Die stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes, Inge Schnieder, führte die Zuschauer mit medialer Unterstützung durch die zahlreichen Aktionen und Projekte der Bürgerstiftung. Und die Liste beeindruckte: Teilnahme am Weihnachtsmarkt und den Feierabendmärkten, Anschaffung der Kleinkindrutsche im Freibad, Durchführung von Weihnachtskonzerten sowie von Schwimm- und Fahrradkursen für Flüchtlinge (auch in Zusammenarbeit mit dem Bunten Haus), Unterstützung des Selbstlernzentrums der Gesamtschule, des JuCa Hochmoor, Unterstützung beim Anhängererwerb der Feuerwehr, bei der Stolpersteinverlegung in der Innenstadt, beim SV-Vereinsheimbau, bei der Bepflanzung am Kreisverkehr Spinne usw. Die Otto-Pankok-Ausstellung in der Kunsthalle Hense sei, so Schnieder, ein sehr erfolgreicher Start in einen neuen künstlerischen Bereich gewesen. Die Besucherzahlen seien auf einem guten Niveau gewesen. Hervorzuheben seien die überdurchschnittlichen Besuche der Grundschulen und der Gesamtschule. Petra Exner und Michael Roters berichteten, dass sich Schüler im Kunstunterricht in die Gedankenwelt und Darstellungsweise Otto Pankoks vertieft hätten. Ausdrucksstarke Zeichnungen seien gefertigt worden. Stifter wie Vorstand und Stiftungsrat zeigten sich angetan von der Idee, eine Otto-Pankok-Ausstellung II in den Blick zu nehmen.

Nicht fehlen durfte der Ausblick auf 2019. Die Bürgerstiftung wird sich wieder bei den Feierabendmärkten und dem Weihnachtsmarkt engagieren, beim „Berkeln“ (24./25. 8.) mitwirken, den Brunch und das Klassikkonzert ausrichten. Wie bei den bisherigen Foren erfragte Schriftführer Michael Roters Anregungen und Wünsche aus der Teilnehmerrunde selbst. So wurde die Idee eines Barfußganges im Berkeltal vorgetragen, Gedanken zur Ausstellung Otto Pankok II vertieft, eine weitere Unterstützung des Riga-Arbeitskreises angefragt sowie eine Aufwertung von Spielplätzen gewünscht.

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