Gescher
„Anschluss-Kosten fallen äußerst günstig aus“

Gescher. Johannes Kemper ist rundum zufrieden. „Glasfaser in Estern geht weiter“, resümiert er nach einer Infoveranstaltung, zu der die Initiatoren des Projektes alle Interessente kürzlich in die Gaststätte Grimmelt geladen hatten.

Mittwoch, 17.04.2019, 15:55 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 10:54 Uhr
Gescher: „Anschluss-Kosten fallen äußerst günstig aus“
Der Hauptverteiler für das Glasfasernetz in Estern steht bei der NDM in Nordvelen, hinter dem Gelände der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW). Foto: az

Doch nicht nur das. In Nachverhandlungen sei es gelungen, die Kosten für die Anschlüsse ans Glasfasernetz wesentlich günstiger zu gestalten als es sich anfangs abgezeichnet habe. Die Firma epcan GmbH aus Vreden habe von allen Anbietern das beste Angebot gemacht, freut sich Kemper als einer der Initiatoren. Inzwischen bekundeten weitere Bewohner in Estern ihr Interesse an einem Anschluss. Die Entscheidungsfrist habe man daraufhin nochmals verlängert. Sie läuft am 30. April aus. Bis dahin müssen sich die Esterner Bürger, für die der Glasfaseranschluss infrage kommt, entschieden haben.

Dann würden die 1000 Eurog, die jeder Interessent in die so genannte Buddelkasse einzahlen müsse, ebenfalls fällig, sagt Kemper. Und auch die Verträge für die Anschlüsse müssten zu diesem Termin vorliegen.

Neben den Anschlusskosten gelten künftig folgende Gebühren pro Monat bei einer vertraglichen Laufzeit von zwei Jahren:

Bei 100Mbit Synchron inklusive Telefonanschluss und DE-Festnetzflatrate 49,95 Euro. 200Mbit für 55,95 Euro.

400Mbit Synchron inklusive Telefonanschluss, DE-Festnetzflatrate, IPTV-Plus und DE-Mobilfunk-Flatrate für 89,95 Euro.

Die weiteren Schritte ab Mai skizziert Kemper: „Gespräche mit entsprechenden Firmen werden aufgenommen, um Gräben auszuheben, Leitungen zu verlegen; Genehmigungen sind einzuholen z. B. seitens der Stadt oder Straßen NRW“. Kemper hofft, dass man ab Herbst mit der Umsetzung beginnen kann, und dass zum Ende des Jahres die ersten Anschlüsse realisiert sind. Für Estern sei gerade dies „ein Gemeinschaftsprojekt, das Verbundenheit mit und unter den einzelnen Bürgern ausdrückt und fördert“.

Doch vor einem warnt Kemper auch: Wer die Dead-line 30. April für seinen Vertragsabschluss verstreichen lasse, für den sei „das Buch definitiv geschlossen und der Zug abgefahren“.

Danach werde es nicht mehr möglich sein, einen Anschluss (zu den genannten Konditionen) zu bekommen. Denn jeder Haushalt werde einzeln mit dem Knotenpunkt, der hinter dem Gelände der EGW liege, verbunden.

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