Gescher
Friedhof wird „aufgehübscht“

Hochmoor (bv). Den maroden Wegen auf dem Friedhof in Hochmoor zu Leibe rücken wollen ehrenamtliche Jugendliche und Erwachsene aus Gruppen und Vereinen im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 25. Mai. Bundesweit engagieren sich Tausende von Jugendlichen in gemeinnützigen Projekten, Träger sind jeweils Vereine oder Kirchengemeinden vor Ort. Organisator dieser Aktion, die zuletzt im Jahr 2013 stattgefunden hat, ist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Donnerstag, 09.05.2019, 10:58 Uhr
Gescher: Friedhof wird „aufgehübscht“
Einzelheiten der 72-Stunden-Aktion in Hochmoor wurden jetzt bei einem Treffen im Rathaus besprochen. Im Bild (v.l.) Franz Schmidt, Heinz Grösbrink, die Verwaltungsmitarbeiter Claudia Hisker und Marius Tegeler sowie Pastoralreferent Jürgen Schulze Herding. Foto: Kortbus

Die lokale Projektidee zielt auf den kommunalen Friedhof in Hochmoor. Hier geht es um die Neupflasterung der inzwischen sehr unebenen Flächen zwischen der Friedhofshalle und den Grabstätten durch ehrenamtliche Kräfte, unterstützt durch die Stadtverwaltung. Neben einer einheitlichen Pflasterung soll eine schön gestaltete Ablagefläche für Gestecke etc. auf der Rasengräberfläche geschaffen werden. Weitere Aufgabenstellungen sind ein neuer Außenanstrich für die Friedhofshalle, die Wiederherstellung des Beetes vor dem großen Friedhofskreuz und die Säuberung der Pflasterung.

Start der Aktion ist am Donnerstag (23. 5.) um 17 Uhr, die Hauptarbeitstage sind am 24. und 25. Mai mit Abschluss am Sonntag (26. 5.). Beteiligte Gruppen und Vereine sind Firmlinge, Messdienerleiter, Heimatverein, Kolping und der Bürgerschützenverein, allesamt aus Hochmoor. Gerechnet wird mit 20 bis 30 Personen, die allerdings nicht immer gleichzeitig zur Verfügung stehen werden, wie Projektleiter Jürgen Schulze Herding, Pastoralreferent in Velen, erläutert. Weitere Helfer sind erwünscht und können sich gerne vorab bei ihm unter Tel. 4559 melden.

Zur vorbereitenden Besprechung trafen sich jetzt Vertreter dieser Gruppen und Vereine im Rathaus, um Einzelheiten bezüglich der Materialien und Vorarbeiten mit dem Bauhof der Stadt (Friedhofsamt) unter Leitung von Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Hisker abzustimmen. Dabei wurde festgelegt, dass Jürgen Schulze Herding die Organisation übernimmt und Christoph Ahlers für die Planung und handwerkliche Leitung zuständig ist. Josef Kerkfeld leitet die Pflasterarbeiten als Teilprojekt und Franz Schmidt die Malerarbeiten. Um den Bereich Aufbau der Gedenkstätte und Rasengräber kümmert sich Heinrich Grösbrink verantwortlich, Reinhold Gertz übernimmt die Leitung der Gartenarbeiten am Friedhofskreuz. Um die Versorgung der Helfer kümmert sich die Stadt, aber auch Kuchen oder Süßigkeiten von Bürgern zur „Motivationsförderung“ werden gerne angenommen, heißt es.

„Ich freue mich, dass sich so viele Gruppen und Vereine an der Verschönerung des Friedhofs beteiligen. Die Absprachen und die Planung mit der Stadt Gescher waren sehr konstruktiv“, lobte Schulze Herding die große Motivation so vieler Helfer und die Bereitschaft der Stadt Gescher, diese Maßnahme zu unterstützen. Die Bürger wird’s freuen, wenn dadurch die Friedhofsanlage die schon lange gewünschte Optik erhält.

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